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Ihr Wochenende mit der Mitteldeutschen Zeitung Ab in die Sonne

16.01.2026, 08:00
Stellvertretender MZ-Chefredakteur Kai Gauselmann
Stellvertretender MZ-Chefredakteur Kai Gauselmann (Foto: Tobias Büttner/Andreas Stedtler)

Grauer Himmel, die Temperatur im Keller, vielleicht auch noch Nieselregen - in dieser Jahreszeit ist das Wetter bisweilen nicht geeignet, die Stimmung zu heben. Dem Gemüt kann es da sehr guttun, wenn man jetzt seinen Jahresurlaub plant, bucht - und dann sich schon mal vorstellen kann, wie das sein wird: Irgendwo, wo es schön warm ist, die Sonne scheint. Vielleicht sogar am Meer oder an einem Bergsee.

Da lässt es sich ausshalten: Ein Palmenstrand in La Digue, Seychellen
Da lässt es sich ausshalten: Ein Palmenstrand in La Digue, Seychellen
(Foto: IMAGO/ Hauke Pflueger)

Erfahrene Urlauber wissen indes: Früher Vogel fängt den Wurm - das gilt auch beim Buchen. Wer jetzt ein Quartier, einen Flug und ähnliches bucht, kann richtig Geld sparen. Meine Kollegin Lisa Garn hat sich in der Branche umgehört, und in der Tat: Gerade erleben Reisebüros einen Ansturm. Sie hat auch herausgefunden, was in diesem Jahr beliebte Reiseziele sind. Es gibt allerdings leider auch einen sehr negativen Aspekt dabei. Hier geht es zum Text.

Schicksal der Woche: Der kleine Carlo und die Delfine

Der fünfjährige Carlo aus Bernburg ist ein lebhafter, positiver und aufgeweckter Junge. So schildert es jedenfalls mein Kollege Torsten Adam. Allerdings hat es der kleine Carlo auch nicht leicht, er hat nämlich große Schwierigkeiten, Sprechen zu lernen. Das liegt daran, dass der Junge eine Genveränderung hat, Trisomie-21, das Down-Syndrom. Seine Eltern haben bereits die Hilfe verschiedener Logopäden gesucht - bisher konnte niemand helfen. Die Familie hofft nun, dass eine Delfintherapie in der Karibik den Durchbruch bringen könnte. Allerdings ist so eine Therapie in der Ferne nicht billig, weshalb die Familie auf Spenden hofft. Seine Mutter Saskia Berger erzählt, warum sie nun auf diese Delfintherapie setzt und weshalb sie sich damals ganz bewusst für Carlo entschieden hat - gegen massive Widerstände. Hier geht es zum Text.

Saskia und Sebastian Berger wollen für ihren fünfjährigen Sohn eine Delfintherapie organisieren, damit er sprechen lernt.
Saskia und Sebastian Berger wollen für ihren fünfjährigen Sohn eine Delfintherapie organisieren, damit er sprechen lernt.
(Foto: Engelbert Pülicher)

Satz der Woche: „Es war eine wunderbare Zeit, ich bin nicht weg“

Es war ein politisches Beben in der Landeshauptstadt: Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU), seit 2011 Regierungschef und damit der dienstälteste in Deutschland, will sein Amt aufgeben. Der Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl, Wirtschaftsminister Sven Schulze, soll ihm am 28. Januar nachfolgen. Am Dienstag hat Haseloff offiziell den Wechsel verkündet und begründet. Seitdem ist er quasi auf Abschiedstour. Am Mittwoch traf der Wittenberger bei einem Wirtschaftsempfang in Halle auf einen hochrangigen Parteifreund, der bisher eher selten durch Emotionen aufgefallen ist, nun den 71-Jährigen aber mit warmen Worten pries. „Ich sage es so, wie ich es empfinde: Mir fällt der Abschied schwer“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz. Haseloff machte vor einigen Monaten mit einer emotionalen Rede gegen die AfD im Landtag Schlagzeilen - danach wurde ihm unterstellt, er wolle im Falle eines Wahlerfolgs der Rechtsextremen seine Heimat verlassen. In Halle sagte Haseloff nun: „Es war eine wunderbare Zeit, ich bin nicht weg.“

Noch-Ministerpräsident mit Bald-Ministerpräsident: Reiner Haseloff (CDU, li.) und Sven Schulze
Noch-Ministerpräsident mit Bald-Ministerpräsident: Reiner Haseloff (CDU, li.) und Sven Schulze
(Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa)

Sachsen-Anhalter der Woche: Joseph Tittel

Das neue Jahr ist gerade mal gut zwei Wochen alt, doch in der Silvesternacht gefasste gute Vorsätze sind bei manchen schon wieder Geschichte. Gesünder leben, mehr Sport machen - das sind so Klassiker, die gerne mal gegen den inneren Schweinehund den Kürzeren ziehen. Joseph Tittel hingegen hat beides durchgezogen, unabhängig von Silvester. Der Wittenberger hat aufgehört zu rauchen und hat 20 Kilo abgenommen. Jetzt läuft er Marathon. Wie der 32-Jährige das geschafft hat und was ihn antreibt, das hat er meiner Kollegin Anastasiia Hlushchenko erzählt. Hier geht es zu ihrem Text.

Respekt! Joseph Tittel hat 20 Kilo abgenommen und aufgehört zu rauchen.
Respekt! Joseph Tittel hat 20 Kilo abgenommen und aufgehört zu rauchen.
(Foto: Naima Tittel)

Tipp der Woche: Winterprogramm für Familien

Jetzt gerade präsentiert sich der Winter in Sachsen-Anhalt zwar wieder ohne Schnee. Das heißt aber nicht, dass man in der Region nun nicht einiges erleben kann. Und die Schul-Winterferien Anfang Februar sind auch schon in Sicht. Meine Kolleginnen Jessica Quick und Ariane Keller geben hier mal einen Überblick zu Ausflugstipps für Familien. Das Spektrum reicht vom Partyformat „Mama geht tanzen“ über einen Besuch in der Glasmanufaktur bis zum Besuch eines Ritterguts.

Ein Ausflugstipp: Beim "Magischen Tropenleuchten" im Leipziger Zoo werden bis zum 9. Februar Fassaden, Gehege und das Gondwanaland in bunten Farben angestrahlt.
Ein Ausflugstipp: Beim "Magischen Tropenleuchten" im Leipziger Zoo werden bis zum 9. Februar Fassaden, Gehege und das Gondwanaland in bunten Farben angestrahlt.
(Foto: Jan Woitas/dpa)

Das war meine MZ-Woche. Ich freue mich über Anregungen, Fragen und Kritik unter: [email protected]

Ich wünsche Ihnen ein friedliches und schönes Wochenende!

Ihr Kai Gauselmann