Hier in Halle, Newsletter vom 5. Januar 2026 Bewegung im alten Kaufhof am Markt
Handel und Wandel, altes Spielzeug und eine kurze Winter-Stippvisite in Halle

sie sind zwar nicht das Wichtigste, und doch freut sich wohl jeder darüber: Geschenke. Zum Weihnachtsfest lagen vermutlich unter fast jedem Baum welche. Mancher ist vielleicht immer noch am Auspacken, andere erfreuen sich daran - oder haben schon fleißig umgetauscht. Längst aber ist Weihnachten schon wieder Geschichte, das neue Jahr fünf Tage alt. Schluss also erstmal mit der Schenkerei.
Nicht aber für mich. In unserer Familie bin ich die Erste, die den Geburtstagsreigen im Jahr eröffnet. Und deshalb wird einfach weitergefeiert - immerhin sogar unterm Baum, denn der hat noch alle Nadeln an der Tanne. Geschenke müssen dabei gar keine (große) Rolle spielen, obwohl ich mich über einen tollen Reim oder ein kleines Musikstück von den Enkelkindern natürlich riesig freue.
Das größte Geschenk ist für mich, wenn wir auch 2026 wieder schöne Momente gemeinsam erleben können. Den Anfang machen wir direkt zu meinem Jubeltag: Ich habe Kinder, Partner, Enkel und die 86-jährige Frau Mama auf die Bowlingbahn eingeladen, damit wir einigermaßen sportlich ins neue Jahr starten. Klar, ein Neujahrslauf oder gar das Neujahrsschwimmen am 6. Januar im eiskalten Heidesee wäre auch eine gute Idee gewesen, das gebe ich gerne zu. Nun ja, soooo sportlich muss es aber auch nicht gleich sein ... Wir werden in großer Runde erstmal eine ruhige Kugel schieben.
Sport spielt auch bei der Neuorientierung des alten Kaufhof-Gebäudes in Halle eine große Rolle: Bekanntlich zieht Intersport schon bald in das vor Jahren leergezogene Kaufhaus am Markt ein, dazu weitere Mieter. Wer - neben den Betreibern zweier Restaurants - noch den Mietvertrag unterschrieben hat, hat mein Kollege Dirk Skrzypczak in Erfahrung gebracht. Lesen Sie hier über die neuesten Entwicklungen in Sachen Handel und Wandel in Halle, vor allem den Kaufhof betreffend.
Eher um ältere Objekte indes geht es in meinem Beitrag über Neuzugänge im halleschen Stadtmuseum. Dort läuft aktuell die Sonderausstellung „Spiel weiter!“ als Fortsetzung der Ausstellung „Spiel mit!“. Im Zuge dieser Ausstellung sind die Hallenser aufgefordert - oder besser gebeten - worden, auf Dachböden, in Kinderzimmern oder im Keller nach historischem Spielzeug zu stöbern, das als Objekt der Zeitgeschichte sein dauerhaftes Zuhause im Museum erhalten könnte. Und siehe da: Etliche Hallenser haben sich - sicherlich teilweise auch schweren Herzens - von Spielsachen aus früheren Zeiten getrennt. Was jetzt im Depot dokumentiert, digitalisiert und inventarisiert wird, habe ich mir vor Ort angeschaut. Und ehrlich: Am liebsten hätte ich mit Puppenbett, Katz-und-Maus-Spiel von 1945 oder den Kellner-Steckfiguren Maus und Frosch sofort losgespielt. Letztere habe ich übrigens vor kurzem selbst von meiner Tochter geschenkt bekommen - als Neuware. Denn auch heute noch produziert die kleiner Thüringer Firma in Tabarz die lustigen Figuren. Aber das nur nebenbei.
Schön anzusehen war indes Halle, nachdem einige Schneeflocken durch die Nacht gewirbelt sind. Auch wenn die weiße Puderzuckerpracht am Sonntag nur wenige Stunden liegengeblieben ist, hat sie doch die Stadt und auch das Umland hübsch verzaubert und unserem Fotografen einige tolle Motive geliefert. Mit diesen möchte ich Sie in die neue, erste Woche im neuen Jahr schicken.
Einen entspannten Start am Montag wünscht Ihnen
Ihre Katja Pausch