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So schlugen sich die zwölf Athleten vom „Team Sachsen-Anhalt“ in Tokio

Die Olympischen Spiele von Tokio 2021 sind Geschichte: Deutsche Sportlerinnen und Sportler laufen während der Abschlusszeremonie über den Rasen.
Die Olympischen Spiele von Tokio 2021 sind Geschichte: Deutsche Sportlerinnen und Sportler laufen während der Abschlusszeremonie über den Rasen. (Foto: dpa)

Tokio/Halle (Saale)/MZ/dpa/sid - Sportliche Höchstleistungen, bewegende Momente, große TV-Unterhaltung: Insgesamt trugen zehn deutsche Goldmedaillengewinner dazu bei, dass die Spiele in Tokio trotz aller Corona-Querelen doch auch positiv in Erinnerung bleiben werden.
Das „Team Sachsen-Anhalt“ war mit zwölf Athletinnen und Athleten bei den Olympischen Sommerspielen 2021 in Tokio am Start. Wir berichteten hier  fortlaufend, wie sich die Sportlerinnen und Sportler in ihren Disziplinen geschlagen haben.

+++ 7. August, 10.28 Uhr +++ Der Wasserspringer Barthel aus Halle ist zum Abschluss der Wettbewerbe imHalbfinale vom Turm ausgeschieden. Dem 25-Jährigen, der zwischenzeitlich im Turmspringen auf Finalkurs lag, gelang ausgerechnet sein Lieblingssprung nicht.
Barthel belegte im Tokyo Aquatics Centre den 17. Platz. Die besten zwölf Springer qualifizierten sich für das Finale, in dem sich der Chinese Cao Yuan vor seinem Landsmann Yang Jian und dem Briten Thomas Daley durchsetzte. Der Leistungssportdirektor des deutschen Schwimm-Verbands zog trotzdem eine positive Bilanz.

+++ 6. August, 10.58 Uhr +++ Wasserspringer Timo Barthel, der beim SV Halle trainiert, hat das Halbfinale bei den Olympischen Spielen vom Turm erreicht. Barthel erhielt für seine sechs Sprünge in Tokio 395,70 Punkte. Das reichte für den 13. Platz.

+++5. August, 5.29 Uhr +++ Die deutschen Hockey-Herren um Martin Zwicker aus Köthen haben die erhoffte Medaille verpasst. Im Spiel um Platz drei gab es eine 4:5-Niederlage gegen Indien. 2008 und 2012 hatten die deutschen Hockey-Männer die Goldmedaille gewonnen, 2004 und 2016 gab es Bronze - diesmal blieb nur ein undankbarer vierter Platz.

+++5. August, 1.51 Uhr +++ Vier Tage nach Bronze im Becken hat Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock im Freiwasser Olympia-Gold gewonnen. Im Zehn-Kilometer-Rennen im Odaiba Marine Park in der Bucht von Tokio schlug der 23-Jährige aus Magdeburg mit deutlichem Vorsprung vor dem ungarischen Fünf-Kilometer-Weltmeister Kristof Rasovszky (+25,3) und dem italienischen Europameister Gregorio Paltrinieri (+27,4) an.

"Das ist mein persönliches Sommermärchen", sagte Wellbrock im ZDF. Zuvor hatte Wellbrock bereits Bronze über 1500 Meter gewonnen.

Wellbrocks Klubkollege Rob Muffels, WM-Dritter von 2019, fiel schon früh entscheidend zurück und hatte mit den Medaillen nichts zu tun. Im Ziel hatte er als Elfter 4:29,6 Minuten Rückstand auf Wellbrock und war sichtlich angefressen.

+++4. August, 3.13 Uhr +++ Die Freiwasserschwimmerin Finnia Wunram aus Magdeburg hat im Freiwasserrennen der Olympischen Spiele in Tokio die Top-10 erreicht. Wunram wurde im badewannenwarmen Wasser Zehnte.

"Ich hatte mir ein bisschen mehr erhofft", gab die 25-Jährige zu, "das Wasser war sehr warm, es waren sehr schwierige Bedingungen." Bei einer offiziellen Wassertemperatur von 29,3 Grad ging Gold an Doppel-Weltmeisterin Ana Marcela Cunha aus Brasilien in 1:59:30,8 Stunden. Jubel gab es in Magdeburg trotzdem: Denn die Niederländerin Sharon van Rouwendaal, die wie Wunram bei Bundestrainer Bernd Berkhahn in Magdeburg trainiert, holte Silber.

+++ 3. August, 15.40 Uhr +++  Deutschlands Handballer um den Magdeburger Philipp Weber kehren ohne Medaille von den Olympischen Spielen in Tokio zurück. Die DHB-Auswahl verlor am Dienstag ihr Viertelfinalspiel gegen Ägypten mit 26:31 (12:16) und schied aus. Bester Werfer für das Team von Bundestrainer Alfred Gislason war Julius Kühn mit sechs Toren. Afrika-Champion Ägypten spielt nun am Donnerstag gegen Rekord-Weltmeister Frankreich um den Einzug ins Endspiel. Im zweiten Vorschlussrundenduell trifft Olympiasieger und Weltmeister Dänemark auf Europameister Spanien.

+++3. August, 13.32 Uhr +++ Der Traum vom fünften Olympiagold ist geplatzt: Die deutschen Hockey-Männer um den Köthener Martin Zwicker spielen bei den Olympischen Spielen in Tokio nur um Bronze. Die Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi verlor im Halbfinale gegen den dreimaligen Weltmeister Australien mit 1:3 (1:2).

+++ 3. August, 10.40 Uhr +++ Lukas Dauser hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die einzige deutsche Turn-Medaille gewonnen. Der Unterhachinger, der in Halle bei Hubert Brylok trainiert, zeigte am Dienstag im Ariake Gymnastics Center an seinem Spezialgerät Barren eine fehlerfreie Übung und holte mit 15,700 Punkten Silber.

+++3. August, 5.49 Uhr +++ Für die deutschen Basketballer um den Hallenser Andreas Obst sind die olympischen Spiele beendet. Die Mannschaft scheiterte im olympischen Viertelfinale am übermächtigen Europameister Slowenien um NBA-Superstar Luka Doncic. Durch das 70:94 (37:44) am Dienstag in Saitama verpasste das Team von Bundestrainer Henrik Rödl die erstmalige Qualifikation für ein Halbfinale bei Sommerspielen.

+++ 1. August, 14.10 Uhr +++ Deutschlands Handballer um Philipp Weber vom SC Magdeburg haben bei den Olympischen Spielen das Viertelfinale erreicht und dürfen weiter auf eine Medaille hoffen. Die DHB-Auswahl gewann am Sonntag in Tokio gegen Brasilien mit 29:25 (16:12) und schloss die Vorrundengruppe A mit 6:4 Punkten als Dritter ab. Beste Werfer für das Team von Bundestrainer Alfred Gislason waren Steffen Weinhold und Juri Knorr mit jeweils sechs Toren. Der Gegner in der K.o.-Runde wurde erst im Anschluss ermittelt. Mögliche Rivalen sind Weltmeister Dänemark, der WM-Zweite Schweden und Ägypten.

+++ 1. August, 11.03 Uhr +++ Bronzemedaillengewinnerin Sarah Köhler hat nach Abschluss der Becken-Wettbewerbe eingeräumt, dass sie der Einsatz als Athletensprecherin Kraft gekostet hat. Die 27-Jährige hatte sich vor allem rund um die Freistellung von Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen öffentlich klar positioniert. Aktuell füllt Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow wie zwischen 2008 und 2016 das Amt aus. Der Deutsche Schwimm-Verband hatte angekündigt, die Stelle für den nächsten Olympia-Zyklus neu auszuschreiben.

„Ich bin jemand, der neben dem Sport noch was anderes macht und was anderes braucht“, sagte Köhler zu ihrem Amt. „Natürlich hat das Kraft gekostet, aber es wurde ja dann auch wieder ruhiger.“ Sie hatte zusammen mit einigen Bundestrainern die Rehabilitierung von Kurschilgen gefordert. Von dieser Seite war auch die Option einer Übergangslösung durch Michael Groß ins Gespräch gebracht worden.

Auch Bundestrainer Bernd Berkhahn, der Köhler, Florian Wellbrock & Co. in Magdeburg trainiert, zählte zu dieser Fraktion. „Ich unterstütze schon, dass Sarah sich da engagiert, merke aber schon, dass das Kraft kostet. Es kostet auch mich Zeit, weil wir uns ja über die Themen austauschen, aber das macht man gern. Mir ist das wichtig, dass die Athleten ihre Position vertreten, das sollen sie noch viel mehr machen im Sport“, sagte der 50-Jährige.

+++ 1. August, 10.39 Uhr +++ Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen hat den Gewinn der Bronzemedaille von Florian Wellbrock gewürdigt und dem Weltmeister eine erfolgreiche Zukunft prognostiziert. „Ich freue mich sehr, dass Flo eine Medaille geholt hat. Es ist eine Lebensleistung. Dieser junge Mann wird uns in den nächsten Jahren viel Freude bereiten. Und dass man einen deutschen Beckenschwimmer in der Welt auf dem Schirm hat, ist auch ein Verdienst“, sagte die 37-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Freiwasser-Rekordweltmeister Thomas Lurz stufte Wellbrocks Bronze als „sehr gut für uns und den Verband“ ein.

+++ 1. August, 7.23 Uhr +++ Rio-Revanche geglückt, der Goldtraum lebt: Die deutschen Hockey-Männer um den Köthener Martin Zwicker haben bei den Olympischen Spielen das Halbfinale erreicht. Die Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi gewann im Viertelfinale gegen Olympiasieger Argentinien nach einer überzeugenden Leistung mit 3:1 (1:0) und greift in Tokio nach olympischem Edelmetall.

„Wir sind überglücklich. Die Jungs haben ein breites Grinsen im Gesicht. Wenn die keine Ohren hätten, dann würden sie im Kreis lachen“, sagte al Saadi: „Wir haben jetzt zwei Tage, um uns vorzubereiten und wollen dann mit aller Gewalt ins Endspiel.“ Und Kapitän Tobias Hauke meinte: „Wir sind im Halbfinale, da sind wir sehr stolz drauf, aber das Turnier ist noch nicht vorbei.“

Damit steht die DHB-Auswahl zum fünften Mal bei Olympischen Spielen hintereinander in der Runde der letzten Vier. 2008 und 2012 gelang der Olympiasieg, 2004 und 2016 holte Deutschland jeweils die Bronzemedaille. Im Halbfinale am Dienstag trifft das deutsche Team auf den Weltranglistenersten Australien, der sich in seinem Viertelfinale nach Penaltyschießen gegen Europameister Niederlande durchsetzte.

Sara Gambetta stieß in Tokio persönliche Bestweite. Für eine Medaille reichte das aber nicht. 
Sara Gambetta stieß in Tokio persönliche Bestweite. Für eine Medaille reichte das aber nicht. 
(Foto: Michael Kappeler/dpa)

+++ 1. August, 5.15 Uhr +++ Die deutsche Kugelstoß-Meisterin Sara Gambetta hat sich in ihrem ersten olympischen Finale teuer verkauft und mit persönlicher Bestleistung den achten Platz belegt. Beim Sieg der chinesischen Weltmeisterin Gong Lijiao steigerte die 28-Jährige aus Halle (Saale) ihren persönlichen Rekord um zwei Zentimeter auf 18,88 m. In den Medaillenkampf konnte sie damit aber nicht eingreifen.

+++ 1. August, 4.56 Uhr +++ Florian Wellbrock vom SC Magdeburg holt bei Olympia die erste Männer-Medaille seit 21 Jahren im Beckenschwimmen. In einem packenden Rennen über 1500 Meter Freistil musste sich der Goldfavorit nach langer Führung dem 800-Meter-Olympiasieger Robert Finke aus den USA und Vize-Weltmeister Michailo Romantschuk aus der Ukraine geschlagen geben. Zu Gold fehlten 1,26 Sekunden.

„Mir ist natürlich ein riesen Stein vom Herzen gefallen – keine Frage“, sagte Wellbrock. „Gegen einen US-Amerikaner und Romantschuk zu verlieren, ist auf jeden Fall keine Schande.“ Wenige Minuten nach seinem Rennen sprach Wellbrock davon, „eigentlich sehr, sehr zufrieden“ zu sein. Nach dem Europameistertitel 2018 und dem Erfolg bei der WM vor zwei Jahren blieb Wellbrock aber die ganz große olympische Krönung mit Gold verwehrt.

+++ 31.Juli, 15:45 Uhr +++ Die deutschen Basketballer um den Hallenser Andreas Obst haben in der Vorrunde zwar die zweite Niederlage im dritten Spiel hinnehmen müssen, stehen bei den Olympischen Spielen aber trotzdem erstmals seit 1992 im Viertelfinale. Nach dem 76:89 (40:44) gegen Australien reichte es dem Team von Bundestrainer Henrik Rödl, dass Außenseiter Tschechien am Samstagabend mit 84:119 gegen Gold-Favorit USA unterlag.

Die Auswahl des Deutschen Basketball Bunds löste so als einer der beiden besten Gruppendritten das Ticket für die Runde der besten Acht. Am Dienstag kommt es zum Duell mit dem Sieger der Gruppe A (Frankreich) oder C (Slowenien oder Spanien). Die Auslosung findet am Sonntag statt.

+++ 31. Juli, 8.03 Uhr +++ Niedergeschlagen und ratlos verabschiedete sich Sarah Köhler nach ihrem letzten Rennen bei diesen Olympischen Spielen aus der Interviewzone im Tokyo Aquatics Centre. Dem Bronze-Coup bei einer Olympia-Premiere konnte die 27-Jährige, die in Magdeburg trainiert, nicht den erhofften zweiten Medaillenjubel folgen lassen. „Irgendwie wollte es heute nicht sein“, sagte Köhler nach ihrem siebten Platz über 800 Meter Freistil. „Jetzt haben andere ihre Chance genutzt und ich habe meine verpasst.“

Am Samstag schlug Köhler nach 8:24,56 Minuten an und blieb damit mehr als acht Sekunden über ihrem deutschen Rekord. Mit ihrer Vorlaufzeit von 8:17,33 hätte Köhler Bronze geholt. „Die Endzeit ist natürlich mehr als eine Enttäuschung für mich“, sagte Köhler und fand keine wirkliche Erklärung für das missglückte Rennen. „Ich bin von Anfang an nicht mitgekommen“, sagte sie drei Tage nach Platz drei über die erstmals ausgetragenen 1500 Meter Freistil.

+++ 31. Juli, 6.16 Uhr +++ Bereits vor ihrem letzten Olympia-Vorrundenspiel haben die deutschen Basketballer um den Hallenser Andreas Obst mindestens den dritten Platz in Gruppe B sicher und sind einen Schritt näher an der Viertelfinal-Qualifikation. Konkurrent Nigeria beendete die Gruppenphase durch die dritte Niederlage im dritten Spiel auf dem vierten und letzten Platz. Der afrikanische Vertreter unterlag am Samstag in Saitama mit 71:80 (39:40) gegen Italien.

Deutschland trifft im anschließenden Spiel (10.20 Uhr MESZ) nördlich von Tokio auf die noch ungeschlagenen Australier. Die DBB-Auswahl von Bundestrainer Henrik Rödl hat nach einem Sieg gegen Nigeria und einer Niederlage gegen Italien eine ausgeglichene Bilanz. Mit einem Erfolg gegen Medaillenkandidat Australien würde die Mannschaft direkt in die Runde der letzten Acht einziehen. Zuletzt war das 1992 gelungen.

+++ 30. Juli, 15.14 Uhr +++ Deutschlands Handballer um Philipp Weber (SC Magdeburg) haben mit dem zweiten Vorrundensieg Kurs auf das Viertelfinale genommen. Die DHB-Auswahl besiegte am Freitag in Tokio den EM-Dritten Norwegen mit 28:23 (14:11) und kann mit einem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Brasilien am Sonntag aus eigener Kraft den dritten Platz in der Gruppe A perfekt machen.

Bei einem Remis wäre das Team von Bundestrainer Alfred Gislason, in dem Uwe Gensheimer mit sechs Toren bester Werfer waren, mindestens Vierter und damit ebenfalls sicher weiter. Selbst eine knappe Niederlage könnte zum Einzug in die K.o.-Runde reichen, wenn Norwegen sein letztes Vorrundenspiel gegen den noch ungeschlagenen Rekord-Weltmeister Frankreich verliert.

+++ 30. Juli, 15.14 Uhr +++ Die deutschen Hockey-Männer um Martin Zwicker aus Köthen haben die Gruppenphase mit einem eindrucksvollen Prestigesieg gegen den Erzrivalen Niederlande beendet. Am Freitagabend gewann die bereits zuvor für das Viertelfinale qualifizierte Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi gegen den Vize-Weltmeister mit 3:1 (1:0). Zum Auftakt der K.o.-Phase trifft Deutschland am Sonntag auf Argentinien.

+++ 30. Juli, 15.00 Uhr +++ Florian Wellbrock hatte es eilig. „Nur drei Fragen“ gestand der Doppel-Weltmeister den Journalisten zu, nachdem er als Dritter souverän ins Finale über 1500 m Freistil geschwommen war. Nichts soll den 23-Jährigen von seiner Goldmission abbringen - auch nicht der erste Rückschlag. „Haken dran, und weiter geht's“, meinte er über den enttäuschenden vierten Platz tags zuvor über 800m.

Lange zu knabbern hatte der größte deutsche Hoffnungsträger nicht an der ersten verpassten Medaillenchance. „Das ging eigentlich relativ schnell“, sagte Wellbrock. Der Fokus ist ganz auf Sonntag (3.44 Uhr MESZ) gerichtet, wenn er seinen WM-Triumph über seine Lieblingsstrecke im olympischen Becken von Tokio wiederholen will.

+++ 30. Juli, 14.46 Uhr +++ Die deutschen Lagen-Staffeln haben zum Abschluss der Vorläufe in den olympischen Beckenrennen keine weiteren Finalplätze beisteuern können. Sowohl die Männer als auch die Frauen schieden über 4 x 100 Meter Lagen aus.

Das Quartett aus Marek Ulrich (Dessau), Lucas Matzerath, Marius Kusch und Damian Wierling schwamm am Freitag in 3:34,08 Minuten auf Rang elf. Laura Riedemann (Halle/Saale), Anna Elendt, Lisa Höpink und Annika Bruhn beendeten den Wettkampf nach 4:00,16 Minuten ebenfalls als Elfte.

+++ 30. Juli, 14.04 Uhr +++ Auch mit angezogener Handbremse hat Schwimmstar Florian Wellbrock bei seiner olympischen Gold-Mission souverän das Finale über 1500 m Freistil erreicht. Der Doppel-Weltmeister aus Magdeburg sparte im Vorlauf ein paar Kräfte und zog als Dritter in den Kampf um die Medaillen am Sonntagmorgen ein.

Einen Tag nach seinem vierten Platz im 800-m-Rennen blieb der Magdeburger in 14:48,53 Minuten etwa zwölf Sekunden über seinem deutschen Rekord. Wellbrocks Magdeburger Teamkollege Lukas Märtens schied als Elfter (14:59,45) aus.

Die deutschen Hockey-Männer haben die Gruppenphase bei den Olympischen Spielen mit einem eindrucksvollen Prestigesieg gegen den Erzrivalen Niederlande beendet. Am Freitagabend gewann die bereits zuvor für das Viertelfinale qualifizierte Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi gegen den Vize-Weltmeister mit 3:1 (1:0). Niklas Wellen (10.) sorgte nach guter Vorarbeit von Martin Häner für die verdiente Führung. Constantin Staib (41.) und Timm Herzbruch (54.) legten nach. Jeroen Hertzberger (57.) traf für die Niederlande.

+++ 30. Juli, 13.20 Uhr +++ Das war knapp: Kugelstoßerin Sara Gambetta vom SV Halle hat in Tokio mit 18,57 Meter als Gesamtzwölfte gerade noch das Finale erreicht. Ex-Weltmeisterin Christina Schwanitz hat das Finale mit 18,08 Metern hingegen deutlich verpasst. Schwanitz-Clubkollegin Katharina Maisch schied mit 17,89 Metern ebenfalls aus. Damit ist Gambetta die einzige Deutsche im Medaillenkampf am Sonntag (03.35 Uhr/MESZ).

+++ 30. Juli, 11.01 Uhr +++ Die deutschen Hockey-Herren um Martin Zwicker aus Köthen haben schon vor ihrem letzten Gruppenspiel  das Viertelfinale erreicht. Durch das 4:4 von Südafrika gegen Kanada am Freitag ist das Team von Bundestrainer Kais al Saadi auch rechnerisch nicht mehr von einem der ersten vier Plätze der Gruppe B zu verdrängen. Im fünften Vorrundenspiel traf die Auswahl des Deutschen Hockey-Bund am Abend (Ortszeit/13.45 Uhr MESZ) auf die Niederlande.

+++ 30. Juli, 5.54 Uhr +++ Die Diskuswerfer Daniel Jasinski und Clemens Prüfer haben sich ins Olympia-Finale von Tokio gezittert. David Wrobel aus Magdeburg verpasste mit 60,38 Metern dagegen den Wettkampf am Samstag genauso wie der frühere Weltmeister Piotr Malachowski aus Polen.

+++ 29. Juli, 12.45 Uhr +++ Bronzemedaillengewinnerin Sarah Köhler, die in Magdeburg trainiert, hat sicher ihr zweites Final-Ticket gebucht und Hoffnungen auf das nächste deutsche Edelmetall der Schwimmer geweckt. Die 27-Jährige belegte am Donnerstag im Vorlauf über 800 Meter Freistil in 8:17,33 Minuten den insgesamt vierten Platz. Das Finale findet in der deutschen Nacht zum Samstag statt.

Olympia-Debütantin Isabel Gose aus Magdeburgverpasste am Donnerstag in Tokio nur knapp ihr zweites Einzelfinale bei den Sommerspielen. Die klare persönliche Bestzeit von 8:21,79 Minuten reichte der 19-Jährigen am Ende zu Platz neun. Vorlaufbeste war die sechsmalige Olympiasiegerin Katie Ledecky aus den USA in 8:15,67.

+++ 29. Juli, 6.51 Uhr +++ Die deutschen Hockey-Männer um den Köthener Martin Zwicker haben den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi unterlag am Donnerstag Außenseiter Südafrika völlig überraschend mit 3:4 (3:2) und musste im vierten Spiel die zweite Niederlage einstecken.In der Mittagshitze von Tokio kassierte die DHB-Auswahl einen unerwarteten Rückschlag.

„Mit so einem Gestolpere von A bis Z wird das natürlich nichts. Wir sind sehr wütend auf uns“, sagte Trainer al Saadi. Für den sicheren Einzug in die Runde der letzten Acht benötigt Deutschland nun mindestens ein Remis im abschließenden Gruppenspiel gegen den Rio-Olympiazweiten Niederlande am Freitag.

+++ 29. Juli 5.57 Uhr +++ Die deutsche Freistil-Staffel der Frauen über 4 x 200 Meter hat bei den Olympischen Spielen in Tokio den sechsten Platz belegt. Isabel Gose, Leonie Kullmann, Marie Pietruschka und Annika Bruhn schlugen am Donnerstag nach 7:53,89 Minuten an. Den Sieg sicherte sich das Quartett aus China in der Weltrekordzeit von 7:40,33 Minuten.

+++ 29. Juli, 3.49 Uhr +++ Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock hat bei den Olympischen Spielen in Tokio die zweite Medaille für die deutschen Beckenschwimmer knapp verpasst. Der 23-Jährige belegte über 800 Meter Freistil den vierten Platz. In 7:42,68 Minuten kam Wellbrock am Donnerstag nicht an seine deutsche Rekordzeit von 7:41,77 Minuten aus dem Vorlauf heran. Gold sicherte sich der Amerikaner Robert Finke.

+++ 28. Juli, 18.48 Uhr +++ Franziska Hentke war in der Nacht auf ihrer Paradestrecke über 200 Meter Schmetterling im Halbfinale ausgeschieden. Die Wolfenerin, die in Magdeburg trainiert, gehört seit langem zu den deutschen Vorschwimmern. Doch in Tokio blieb der WM-Zweiten von 2017 nur Platz 13.

„Natürlich hätte ich mir ein besseres Ende gewünscht“, sagte die 32-Jährige. Hentke kann sich „aktuell nicht erklären“, warum sie fast sechs Sekunden über ihrem deutschen Rekord geblieben war.

"Indiskutabel“ nannte Trainer Bernd Berkhahn ihre 2:10,89, würdigte aber ihre Karriere: „Sie hat alles aus ihrem Körper rausgeholt, was möglich war.“ Schon nach der Enttäuschung in Rio, wo sie ebenfalls früh ausgeschieden war, hatte Hentke ihre Karriere beenden wollen. Sie hängte aber noch fünf Jahre dran - ohne den gewünschten Erfolg auf der olympischen Bühne.

+++ 28. Juli, 16.01 Uhr +++ Deutschlands Handballer um den für den SC Magdeburg spielenden Philipp Weber haben die zweite Niederlage im dritten Vorrundenspiel kassiert. Die DHB-Auswahl verlor am Mittwoch gegen Rekord-Weltmeister Frankreich mit 29:30 (13:16) und belegt in der Gruppe A mit 2:4 Punkten vorerst nur den vierten Platz. Nächster Gegner der deutschen Mannschaft ist am Freitag Norwegen, ehe zum Abschluss der Gruppenphase am Sonntag das Duell mit Brasilien ansteht. Die ersten vier Teams jeder Gruppe erreichen das Viertelfinale.

+++ 28. Juli, 15.10 Uhr +++ Der in Halle trainierende Lukas Dauser hat bei den Olympischen Spielen den Mehrkampf der Turner mit einem 18. Platz beendet. Der deutsche Meister aus Unterhaching kam am Mittwoch im Ariake Gymnastics Center auf 81,290 Punkte. Ein besseres Resultat verhinderte ein unfreiwilliger Abgang am Reck.

Olympiasieger wurde der Japaner Daiki Hashimoto aus Japan mit 88,465 Punkten und ist damit Nachfolger seines Landsmannes Kohei Uchimura. Andreas Toba (Hannover) und Nils Dunkel (Erfurt/trainiert in Halle) hatten das Mehrkampf-Finale verpasst und waren bereits aus Japan abgereist.

+++ 28. Juli, 14.05 Uhr +++ Die 4x200-m-Freistilstaffel der Frauen ist bei Olympia in Tokio ins Finale geschwommen. Das DSV-Quartett mit der 19 Jahre alten Isabel Gose aus Magdeburg, Leonie Kullmann, Marie Pietruschka und Annika Bruhn belegte im Vorlauf nach 7:52,06 Minuten den sechsten Platz. Eine Medaille im Endlauf am Donnerstagmorgen (5.31 Uhr/MESZ) ist aber unwahrscheinlich.

+++ 28. Juli, 5.40 Uhr +++ Die deutsche Freistil-Staffel über 4 x 200 Meter hat bei den Olympischen Spielen in Tokio den siebten Platz belegt. Das Quartett mit Lukas Märtens, Poul Zellmann, Henning Mühlleitner und Jacob Heidtmann benötigte am Mittwoch in Tokio 7:06,51 Minuten und war damit etwas schneller als im Vorlauf am Vortag, als die Zeit bei 7:06,76 Minuten lag.

+++ 28. Juli, 5.17 Uhr +++ Mit Nervenstärke im Schlussviertel haben die deutschen Basketballer den ersten Sieg im Olympia-Turnier gefeiert und die Chance aufs Weiterkommen gewahrt. Das Team von Bundestrainer Henrik Rödl bezwang am Mittwoch in der Saitama Super Arena Nigeria mit 99:92 (50:50) und darf nach der Auftaktniederlage gegen Italien weiter auf das Viertelfinale hoffen. Andreas Obst sorgte per Dreier für die Vorentscheidung - die deutsche Hoffnung auf das Viertelfinale lebt.

+++ 28. Juli, 5.10 Uhr +++ Vize-Weltmeisterin Sarah Köhler hat mit deutschem Rekord die erste Olympia-Medaille der deutschen Beckenschwimmer seit 13 Jahren gewonnen. Die 27-Jährige, die in Magdeburg trainiert, schlug im Finale über 1500 m Freistil nach 15:42,91 Minuten als Dritte an und holte sich Bronze. Das letzte Edelmetall hatte Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen 2008 in Peking gewonnen, danach gab es Nullnummern in London und Rio de Janeiro.

+++ 28. Juli, 4.15 Uhr +++ Schwimmerin Franziska Hentke hat bei den Olympischen Spielen das Finale über 200 Meter Schmetterling verpasst. Die 32-Jährige schlug am Mittwoch in Tokio nach 2:10,89 Minuten an und belegte damit Rang 13 der Halbfinals.

+++ 27. Juli, 14.19 Uhr +++ Schwimmstar Florian Wellbrock hat seine Olympia-Mission mit einem deutschen Rekord begonnen. Der Doppel-Weltmeister zog über 800 m Freistil als Vorlaufzweiter ins Finale am Donnerstagmorgen ein und verbesserte in 7:41,77 Minuten seine alte Bestmarke um etwa anderthalb Sekunden. Schneller als der Magdeburger war nur Europameister Michailo Romantschuk (Ukraine).

+++ 27. Juli, 13.19 Uhr +++ Die 4x200-m-Freistilstaffel der Männer mit dem Magdeburger Lukas Märtens steht im Finale. Das DSV-Quartett mit Märtens, Poul Zellmann, Henning Mühlleitner und Jacob Heidtmann schlug im Vorlauf auf Rang sieben (7:06,76) an.

+++ 27. Juli, 12.37 Uhr +++ Franziska Hentke steht im Halbfinale über 200 Meter Schmetterling. Wie ihre 2:09,98 Minuten und insgesamt Rang elf einzustufen waren, wusste die 32-Jährige selbst nicht. „Ich muss ehrlich sagen, dass ich es gerade noch nicht so richtig einordnen kann“, sagte die Magdeburgerin, die es nicht zu locker angehen lassen wollte. „Man will ja für sich trotzdem ein gutes Rennen machen und nicht eine 2:20 baden. Das macht mit dem Kopf auch was.“ Für Hentke war es das erste wichtige Rennen seit ihrem vierten Platz bei der WM 2019.

+++ 27. Juli, 6.13 Uhr +++ Olympia-Debütantin Isabel Gose hat bei den olympischen Schwimm-Wettbewerben in Tokio ihren zweiten Finaleinzug verpasst. Die 19-Jährige kam am Dienstag im Halbfinale über 200 Meter Freistil auf 1:57,07 Minuten. Platz elf reichte nicht für das Finale am Mittwoch, dafür hätte sie ihre am Montag geschwommene persönliche Bestzeit von 1:56,80 Minuten verbessern müssen.

+++ 26. Juli, 12.55 Uhr +++ Die Freistilschwimmerinnen Isabel Gose und Annika Bruhn haben das Halbfinale bei den Olympischen Spielen erreicht. Gose schlug am Montag in Tokio im Vorlauf trotz missglückten Starts nach 1:56,80 Minuten an und wurde damit Neunte.

+++ 26. Juli, 6.25 Uhr +++ Bei ihrer Finalpremiere kam Isabel Gose auf einen achtbaren sechsten Platz über die 400 Meter. Nachdem die 19-Jährige im Vorlauf in 4:03,21 Minuten deutschen Rekord geschwommen war, schlug die Magdeburgerin im Endlauf nach 4:04,98 Minuten an. Die Australierin Ariarne Titmus ist zu Olympia-Gold über 400 Meter Freistil geschwommen. Die 20-Jährige setzte sich am Montag in 3:56,69 Minuten durch.

+++26. Juli, 6.11 Uhr +++ Deutschlands Handballer um Phillip Weber haben mit einem glanzlosen Pflichtsieg gegen Argentinien die ersten zwei Punkte auf dem angestrebten Weg ins Viertelfinale des Olympia-Turniers verbucht. Beim 33:25 (14:13) konnte die DHB-Auswahl am Montag in Tokio nicht an die starke Leistung bei der unglücklichen 27:28-Niederlage zum Auftakt gegen Europameister Spanien anknüpfen.

+++ 25. Juli, 14.01 Uhr +++ Der Dessauer Marek Ulrich hat bei den Olympischen Spielen den Halbfinallauf erreicht. Ulrich, der für Leipzig startet, kam über 100 Meter Rücken in 53,74 weiter. „Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit Zeit und Halbfinale und selber noch ein bisschen sprachlos, dass das beim ersten Mal auf Anhieb funktioniert hat“, sagte der 24-Jährige.

+++ 25. Juli, 13.40 Uhr +++ Das große Schwimm-Talent Isabel Gose hat in deutscher Rekordzeit das Olympia-Finale über 400 m Freistil erreicht. Die fünffache Junioren-Europameisterin von 2019 schlug als Vorlauf-Sechste nach 4:03,21 Minuten an und blieb knapp eine halbe Sekunde unter der alten Bestmarke ihrer Magdeburger Teamkollegin Sarah Köhler.

„Ich muss das erst mal realisieren“, sagte die 19-Jährige, „und mir dann vielleicht eine Umarmung von Lukas abholen.“ Ihr Freund Lukas Märtens (Magdeburg) hatte kurz zuvor über seinen 200-m-Start als 17. das Halbfinale knapp verpasst. Die Berlinerin Leonie Kullmann hatte dagegen in 4:10,25 Minuten keine Chance auf die Endlauf-Teilnahme am Montag.

+++ 25. Juli, 13.03 Uhr +++ Schwimmer Lukas Märtens hat auch bei seinem zweiten olympischen Rennen den Sprung ins Halbfinale verpasst. Über 200 Meter Freistil schwamm der Magdeburger am Sonntag in 1:46,69 auf Rang fünf in seinem Vorlauf und schied damit aus. Bereits über 400 Meter Freistil war der 19-Jährige im Vorlauf gescheitert.

+++ 25. Juli, 12.45 Uhr +++ Bei olympischen Rekorden über 100 Meter Rücken fast im Minutentakt hat die deutsche Schwimmerin Laura Riedemann aus Halle das Halbfinale verpasst. Zunächst schlug die Kanadierin Kylie Mass in 58,17 Sekunden an, einen Vorlauf später verbesserte Regan Smith die Marke auf 57,96. Wieder ein Rennen danach unterstrich die Australierin Kaylee McKeown in 57,88 als Weltrekordlerin ihre Favoritenstellung. Weiter mit dabei ist auch die Australierin Emily Seebohm, die bis zum Sonntag die olympische Bestmarke hielt. Riedemann blieb in 1:00,81 Minuten unter ihren Möglichkeiten. Die Athletin vom SV Halle hat aber noch Chancen auf die Staffel-Teilnahme.

+++ 25. Juli, 8.27 Uhr +++ Die deutschen Basketballer um den Hallenser Andreas Obst haben bei der Rückkehr auf die Olympia-Bühne eine große Chance liegen lassen und ihr Auftaktspiel verloren. 13 Jahre nach dem bislang letzten Auftritt bei Sommerspielen unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Henrik Rödl Italien zum Vorrundenstart in Saitama trotz einer über weite Strecken starken Leistung 82:92 (46:43). Damit wird es in der Gruppe B auf dem Weg Richtung Viertelfinale schwierig. Obst zeigte gegen Italien eine gute Leistung.

+++ 25. Juli, 6.02 Uhr +++ Aus der Medaillentraum: Max Appel (Magdeburg), Hans Gruhne (Potsdam), Tim Ole Naske (Hamburg) und Karl Schulze (Berlin) kamen am Sonntag im Hoffnungslauf auf Rang vier, besser als Rang sieben kann das Quartett in Deutschlands Doppelvierer nun nicht mehr werden.

„Wir haben uns hier definitiv unter Wert verkauft und sind zwei wirklich schlechte Rennen gefahren. Woran es liegt? Keine Ahnung. Es ist absolut enttäuschend, weil in der Mannschaft viel mehr drin steckt vom Potenzial her und den Fähigkeiten“, sagte Gruhne. „So hinterherzufahren, das wird der Mannschaft nicht gerecht.“

+++ 24. Juli, 14.55 Uhr +++ Die deutschen Turner haben sich für das Mannschaftsfinale qualifiziert. Das Quartett Lukas Dauser (Unterhaching), Andreas Toba (Hannover), Nils Dunkel (Erfurt) und Philipp Herder (Berlin) sammelte am Samstag in der Mehrkampf-Qualifikation 249,929 Punkte und zog damit als Sechstes ins Team-Finale am Montag ein. Dauser und Dunkel trainieren in Halle (Saale).

Bester der Riege war der deutsche Mehrkampf-Meister Dauser, der für seine Übungen am Boden, dem Pauschenpferd, den Ringen, beim Sprung, am Barren und am Reck 83,731 Punkte bekam. Damit erreichte er als 20. zugleich das Finale im Einzel-Sechskampf. Auch Herder zog mit 82,432 Punkten überraschend ins Finale ein. Zudem zog Dauser mit 15,733 Punkten als Zweiter in den Endkampf der besten Acht am Barren ein und kann sich Medaillenhoffnungen machen.

+++ 24. Juli, 13.34 Uhr +++ Er gehört zwar nicht zum Team Sachsen-Anhalt, aber der gebürtige Köthener Martin Zwicker (startet für Berli) ist mit den deutschen Hockey-Männer mit einem Kantersieg in die Medaillen-Mission in Tokio gestartet. Die Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi hatte im Auftaktspiel beim souveränen 7:1 (4:1) gegen Außenseiter Kanada keine Probleme.

Als nächster Gegner wartet auf die deutschen Männer am Montag (2.30 Uhr/MESZ) Weltmeister Belgien, der zuvor im Spitzenspiel gegen Europameister Niederlande einen 3:1-Auftaktsieg gefeiert hatte. Im dritten Duell der Gruppe B mühte sich Großbritannien zu einem 3:1 gegen Südafrika. Die besten vier Teams schaffen den Sprung ins Viertelfinale.

+++ 24. Juli, 13.28 Uhr +++ Henning Mühlleitner hat als erster deutscher Schwimmer bei den Olympischen Spielen in Tokio überraschend als Vorlaufschnellster das Finale erreicht. Der Sportler aus Neckarsulm schlug am Samstag im Vorlauf über 400 Meter Freistil in klarer persönlicher Bestzeit von 3:43,67 Minuten an. Der 19 Jahre alte Lukas Märtens (Magdeburg) verpasste den Endlauf als Zwölfter (3:46,30).

+++ 24. Juli, 10.50 Uhr +++ Fehlstart für Deutschlands Handballer um Philipp Weber vom SC Magdeburg. Trotz einer ansprechenden Vorstellung musste das Team gleich zum Auftakt ihrer olympischen Gold-Mission einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die DHB-Auswahl verlor am Samstag ihre erste Vorrundenpartie bei den Sommerspielen in Tokio gegen Europameister Spanien mit 27:28 (13:12) und steht damit in der schweren Gruppe A bereits unter Druck.

Im nächsten Spiel trifft das deutsche Team am Montag (4.00 Uhr MESZ/ZDF und Eurosport) auf Argentinien. Die weiteren Gegner sind Rekordweltmeister Frankreich, der EM-Dritte Norwegen und Brasilien. Die ersten vier Mannschaften der Sechsergruppe ziehen ins Viertelfinale ein.

+++ 23. Juli, 6.12 Uhr +++ Der Doppelvierer der Männer landete am Freitag mit Max Appel (Magdeburg), Hans Gruhne (Potsdam), Tim Ole Naske (Hamburg) und Karl Schulze (Berlin) nur auf Rang vier und hatte im Vorlauf auf die siegreichen Polen 10,86 Sekunden Rückstand. Damit muss das Boot in den Hoffnungslauf, der am Sonntag um 3.40 Uhr ausgetragen wird. Das Finale findet am 27. Juli statt.