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Telekom rüstet auf Neuer Mast bei Kemberg soll Mobilnetz im Landkreis Wittenberg verbessern

Die Mobilfunkabdeckung im Landkreis soll besser geworden sein. Ein neuer 4G- und 5G-Mast stärkt das Netz rund um Kemberg. Warum der Ausbau noch lange nicht endet.

Aktualisiert: 05.01.2026, 11:03
Mobilfunkmast an der B2 in Betrieb genommen.
Mobilfunkmast an der B2 in Betrieb genommen. (Foto: Marvin Möbius)

Kemberg/MZ. - Die Mobilfunkabdeckung im Landkreis hat sich nach Angaben der Deutschen Telekom weiter verbessert. Das Unternehmen hat einen Mobilfunkstandort neu in Betrieb genommen. Der Mast sendet mit 4G und 5G. Damit hat sich die Netzabdeckung und -qualität mit mobilem Internet im Landkreis verbessert.

Neuer Mobilfunkmast an der B2 stärkt Netz in Kemberg

98 Prozent der Haushalte im Landkreis hätten nun Zugriff auf schnellen Mobilfunk, schreibt die Telekom. Der neu gebaute Mobilfunkstandort befindet sich an der B2 südlich von Kemberg am Abzweig zum Schießplatz. „Der Bedarf an Bandbreite nimmt ständig zu – rund 30 Prozent pro Jahr. Deshalb machen wir beim Mobilfunkausbau weiter Tempo“, sagt Georg von Wagner, Unternehmenssprecher Deutsche Telekom.

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Die Mobilfunkstandorte der Telekom im Kreis unterstützen die Notruftechnologie Advanced Mobile Location (AML) sowie das Warnsystem Cell Broadcast. Bei Notrufen an die 112 wird der Standort des Anrufers dank AML automatisch an die Rettungsleitstelle übermittelt.

Cell Broadcast sendet Gefahrenmeldungen an Mobiltelefone in der betroffenen Funkzelle, beispielsweise bei Großbränden, Gasexplosionen oder Überschwemmungen.

Telekom betreibt 79 Mobilfunkstandorte im Landkreis Wittenberg

Die Telekom betreibt im Landkreis Wittenberg nach eigenen Angaben jetzt 79 Standorte. In den kommenden drei Jahren sollen weitere vier Standorte gebaut und 16 Standorte mit 4G und 5G erweitert werden.

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Beim Ausbau ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümern angewiesen, um Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Vermieter erhalten dafür eine langfristige, ortsübliche Miete, schreibt das Unternehmen.

Wer eine Fläche für einen Dach- oder Maststandort anbieten möchte, kann sich an die Deutsche Funkturm wenden: www.dfmg.de/standortangebot. Die Deutsche Funkturm baut die Mobilfunkstandorte der Telekom.