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Tote Hose im Hafenbecken Erstes Schiff seit über einem Jahr: Getreidehändler im Roßlauer Hafen hofft auf mehr Verkehr und einen Kran

Im Industriehafen Roßlau belädt die Firma Geltinger am Dienstag ein Schiff mit Getreide. Es ist das erste seit einem Jahr. Dabei würde sich der Chef über mehr Boote freuen.

Von Oliver Müller-Lorey Aktualisiert: 04.03.2026, 12:50
Das Getreide wird über Förderbänder zu einem Schlauch befördert, der es in den Bauch des Schiffes rieseln lässt.
Das Getreide wird über Förderbänder zu einem Schlauch befördert, der es in den Bauch des Schiffes rieseln lässt. Foto: Thomas Ruttke

Roßlau/MZ. - Wenn der Getreidefrachter, der derzeit im Roßlauer Industriehafen beladen wird, in wenigen Tagen in Hamburg ankommt, wird in der Hansestadt wohl kaum jemand Notiz davon nehmen. Dutzende Schiffe machen in der Elbmetropole jeden Tag Station. In Roßlau ist das anders. „Das letzte Schiff, das wir beladen haben, kam im Februar 2025“, sagt Josef Geltinger, der einen Getreide- und Agrarhandel im Hafen betreibt. Während auf den Gleisen, die in den Hafen führen, noch regelmäßig Züge ein- und ausfahren, herrscht im Hafenbecken tote Hose.