Streit um Waldverkauf im Südharz Kritik an Nabu-Plänen kommt jetzt auch aus Ballenstedt: Wald wird zur „CO2-Schleuder“
Die Nabu-Stiftung kauft rund 1.000 Hektar Privatwald im Harz, will ihn zur unberührten Wildnis machen. Für die Naturschützer ist der Rückzug aus der Bewirtschaftung ein Gewinn für Klima und Artenvielfalt, für die Freien Wähler auch aus dem Harz ein ökologischer und wirtschaftlicher Verlust, wie der Ballenstedter Forstwirt Karl Busche erklärt.

Stolberg/Ballenstedt/MZ. - Clemens Ritter von Kempski, der mit seinem Naturresort Schindelbruch in Stolberg das erste klimaneutrale Hotel in Mitteldeutschland eröffnete, verkauft 1.000 Hektar Wald an die Nabu-Stiftung. Die will daraus eine „unberührte Waldwildnis“ machen - und erntet Kritik. „Ein bewirtschafteter Wald ist deutlich ökologischer als eine CO
