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Teighersteller in Klosterhäseler Mehr als eine Existenzfrage: So intergiert Henglein ausländische Beschäftigte

Der Teighersteller Henglein in Klosterhäseler ist in hohem Maße auf Migranten angewiesen. Wie er sie in Job und Gesellschaft einbindet, ist jetzt besonders gewürdigt worden.

Von Michael Heise 29.08.2025, 16:24
Ehrende Worte und ein Scheck: Katja Hahnemann von Henglein (2.v.l.) nimmt in Halle den Landesintegrationspreis von Ministerin Petra Grimm-Benne (2.v.r.) entgegen. Was passiert mit dem Geld?
Ehrende Worte und ein Scheck: Katja Hahnemann von Henglein (2.v.l.) nimmt in Halle den Landesintegrationspreis von Ministerin Petra Grimm-Benne (2.v.r.) entgegen. Was passiert mit dem Geld? (Foto: Ministerium)

Klosterhäseler/Halle. - Das Unternehmen beziehungsweise seine Produkte sind in aller Munde, und doch ist es gar nicht selbstverständlich, dass der Betrieb heute so erfolgreich ist. Henglein in Klosterhäseler, 1995 mit nur fünf Mitarbeitern eröffnet, ist mit inzwischen rund 550 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Region. Dabei muss er aus zweierlei Handicap das Beste machen: aus der abgeschiedenen Lage fern jeder großen Straße, Autobahn und Ortschaft sowie dem Arbeitskräftemangel. Katja Hahnemann, stellvertretende Leiterin des Personalmanagements, bringt es auf den Punkt: „Ohne unsere ausländischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten würde der Betrieb am Standort Klosterhäseler wohl nicht bestehen können.“