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Mitteldeutsches Energiedreieck Neue Leitung Bad Lauchstädt nach Sachsen: Strom für den Süden und für Leunas Chemie

Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz will eine Leitung von Bad Lauchstädt nach Sachsen ersetzen. Arbeitstitel: „Energiedreieck Mitteldeutschland“. Dafür gibt es nun konkrete Pläne, die stellt er nun bei Infoterminen vor. Es geht auch ein neues Umspannwerk für den Chemiestandort Leuna.

Von Robert Briest 13.01.2026, 11:55
Die Bestandsleitung führt am Chemiestandort Leuna vorbei. Künftig soll der ein neues Umspannwerk bei Großkayna erhalten.
Die Bestandsleitung führt am Chemiestandort Leuna vorbei. Künftig soll der ein neues Umspannwerk bei Großkayna erhalten. Katrin Sieler

Merseburg/MZ. - Beim Namen hat sich 50Hertz ein berühmtes Vorbild gewählt. „Energiedreieck Mitteldeutschland“ hat der Übertragungsnetzbetreiber sein neuestes Projekt im Saale- und Burgenlandkreis sowie im angrenzenden Sachsen genannt. Der Trassenverlauf dürfte dabei eine wichtige Rolle gespielt haben, denn die 380-Kilovolt-Leitung soll am Umspannwerk Bad Lauchstädt in Sichtweite des Chemieparks Schkopau beginnen, am Chemiestandort Leuna vorbei bis nach Pulgar vor den Toren Böhlens führen.