1. MZ.de
  2. >
  3. Lokal
  4. >
  5. Nachrichten Merseburg
  6. >
  7. Branche mit 63.000 Jobs in der Krise: Chemiegipfel Ostdeutschland in Böhlen: Feuerlöscher und Forderungskatalog für die Bundesregierung

Branche mit 63.000 Jobs in der Krise Chemiegipfel Ostdeutschland in Böhlen: Feuerlöscher und Forderungskatalog für die Bundesregierung

Es war ein Signal der Geschlossenheit: Arbeitgeber und Gewerkeschaft veröffentlichten auf dem „Chemiegipfel Ostdeutschland“ einen gemeinsamen Forderungskatalog an Bund und EU. Es geht um Energiepreise und Bürokratieabbau. Für Misstöne sorgt vor Ort nur die Zukunft der Dow-Standorte in der Region.

Von Robert Briest Aktualisiert: 15.12.2025, 17:10
eit an Seit übergaben Gewerkschaftlerin Stephanie Albrecht-Suliak und Arbeitgeberchefin Nora Schmidt-Kesseler den symbolische und gedruckte Botschaft an die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (v. l.)
eit an Seit übergaben Gewerkschaftlerin Stephanie Albrecht-Suliak und Arbeitgeberchefin Nora Schmidt-Kesseler den symbolische und gedruckte Botschaft an die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (v. l.) Foto: Schulze/IGBCE

MZ/Böhlen - Liegt der Patient „ostdeutsche Chemieindustrie“ nun schon auf dem OP-Tisch oder wartet er noch schwerverletzt an der Unfallstelle auf echte Hilfe. Nora Schmidt-Kesseler, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) Nordost sowie der Nordostchemie, und Christof Günther, Chef des Chemiestandorts Leuna, waren sich in ihren Sprachbildern uneins. Es war allerdings eine der sehr wenigen Widersprüche, die am Montagmorgen im Kulturhaus Böhlen zu hören waren.