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Warum der Saalekreis noch im Rennen ist Deutscher Atommüll: Endlager unter Querfurt oder Bad Lauchstädt?

Deutschland sucht einen Ort, wo es seinen hoch radioaktiven Atommüll für eine Million Jahre sicher verstauen kann. Teile des Saalekreises kommen noch infrage. Was bedeutet das? Wie funktioniert die Endlagersuche? Und wann fällt eine Standortentscheidung?

Von Robert Briest Aktualisiert: 17.02.2026, 06:33
Wo landet Deutschlands Atommüll? Auch die Querfurter Platte bleibt vorerst im Rennen um das künftige Endlager.
Wo landet Deutschlands Atommüll? Auch die Querfurter Platte bleibt vorerst im Rennen um das künftige Endlager. Symbolfoto: DPA

Querfurt/Bad Lauchstädt/ Merseburg/MZ. - Gorleben, Lubmin, Ahaus – an diesen Orten lagert derzeit Deutschlands hoch radioaktiver Abfall, zumeist Hinterlassenschaften der Atomkraftwerke. Künftig könnten diese mit anderen Ortsnamen in Verbindung gebracht werden: Querfurt, Schafstädt oder Bad Lauchstädt etwa. Das ist derzeit zwar noch nicht sehr wahrscheinlich, aber auch nicht ausgeschlossen, denn weite Teile der Querfurter Platte sind weiter im „Rennen“, um den einen Endlagerstandort, den Deutschland künftig schaffen will. Was das bedeutet und wie es weitergeht, dazu standen nun im Umwelt- und Bauausschuss des Kreises Vertreterinnen der Bundesagentur für Endlagerung (BGE) Rede und Antwort.