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Zwangsarbeit in Mansfeld-Südharz Kinder von Zwangsarbeiterinnen in der NS-Zeit: Die toten Babys von Heringen und Hackpfüffel

Je mehr Zwangsarbeiterinnen im südlichen Harz eingesetzt wurden, desto häufiger gab es auch Schwangerschaften. Die NS-Verwaltung sah das vor allem als Problem - und reagierte unmenschlich. Teil 3 der Serie zur Zwangsarbeit in Mansfeld-Südharz.

Von Armin Himmelrath 17.02.2026, 07:45
Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter vor einem Bauernhof in Berga.
Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter vor einem Bauernhof in Berga. Foto: Sammlung Klaus Thieme

Sangerhausen/MZ. - Keine Babyfotos. Keine Kuscheltiere. Keine stolzen Mütter mit Kinderwagen: Wer zur Geschichte der Zwangsarbeit im früheren Landkreis Sangerhausen recherchiert, stößt auf erschreckende Schicksale. Denn etliche der hier eingesetzten Zwangsarbeiterinnen gebaren Kinder - und nicht wenige davon starben bald nach der Geburt.