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Islamistischer Terror Mutmaßliches Ex-Mitglied des „Islamischen Staat“ in Halle zu vier Jahren Haft verurteilt

Das Oberlandesgericht Naumburg hat einen mutmaßlichen Ex-Militär des „Islamischen Staates“ (IS) zu vier Jahren Haft verurteilt. Er war 2025 in Halle festgenommen worden. Was das Gericht dem Mann vorwirft.

Von Jan Schumann Aktualisiert: 15.01.2026, 13:00
Der Angeklagte (rechts) vor Gericht in Halle. Der Prozess fand im Hochsicherheitstrakt statt.
Der Angeklagte (rechts) vor Gericht in Halle. Der Prozess fand im Hochsicherheitstrakt statt. (Foto: Hendrik Schmidt/dpa)

Halle/MZ - Ein mutmaßlicher Ex-Kämpfer des sogenannten „Islamischen Staat“ (IS) ist am Donnerstag vom Oberlandesgericht Naumburg zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich der 33-jährige Iraker der Mitgliedschaft einer ausländischen Terrorvereinigung schuldig gemacht hat. Der Staatsschutzsenat um Richterin Ursula Mertens hielt es für bewiesen, dass der Mann mindestens von Mai 2014 bis November 2016 für den IS tätig war und den Treueschwur leistete.