Länderspiel im Paul-Greifzu-Stadion „Schwarzer Adler“ unter Druck vor EM-Start - Vorbereitung auf Dessau-Spiel gegen Portugal beginnt
Deutschlands Rugby-Nationalmannschaft trifft in Kassel auf Rumänien und in Dessau auf Portugal. Der Kader ist nominiert.

Dessau/MZ. - Die deutsche 15er-Rugbynationalmannschaft der Männer steht vor dem Start in die Europameisterschaftskampagne 2026. Dabei starten die personell neu formierten „Schwarzen Adler“ zunächst mit zwei Heimspielen. Am 8. Februar empfängt das Team um den neuen Kapitän Justin Renc (TSV Handschusheim) in Kassel die Rumänen, am 14. Februar ist das Team dann zum zweiten Mal in Dessau zu Gast und trifft im Paul-Greifzu-Stadion auf Portugal.2024 war Deutschland hier schon einmal zu Gast.
Beide Gegner sind bereits für den Rugby World Cup 2027 in Australien qualifiziert. Die Adler stehen also vor durchaus großen Herausforderungen zum Saisonstart.
Deutschlands Rugby-Nationalmannschaft muss sich für den Klassenerhalt steigern
Für das deutsche Team ist es die zweite und entscheidende Saison im Zwei-Jahres-Zyklus der Rugby Europe Championship (REC). Da die Adler nach einer bescheidenen letzten Spielzeit im Frühjahr 2025 nur den letzten Platz belegten, soll eine Steigerung her, um die Klasse zuhalten.
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„Das ist das vordergründige Ziel, und dafür müssen wir mindestens die Schweiz hinter uns lassen“, sagt Nationaltrainer Mark Kuhlmann in einer Pressemitteilung von „Rugby Deutschland“. Kuhlmann hat sein Team auf einigen Positionen kräftig umgebaut. Spieler wie etwa Kapitän Jörn Schröder haben ihre Karrie im Nationalteam beendet, andere stehen in dieser sehr kompakten Saison mit fünf Spielen in nur sechs Wochen aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung.
Im Rahmen der EM-Vorbereitung wird das deutsche Team vom 23. bis zum 25. Januar noch ein Trainingscamp absolvieren
Im Rahmen der EM-Vorbereitung wird das deutsche Team vom 23. bis zum 25. Januar noch ein Trainingscamp absolvieren. Am Sonntag, 25. Januar, steht dabei ein Test gegen das polnische Vereinsteam SKRA Warschau an, bevor man sich direkt vor dem Spiel gegen Rumänien mit dem nominierten Kader zusammenfindet.
Der Lehrgang dient dazu, nach der Winterpause wieder richtig in Tritt zu kommen, andere, wie etwa Spieler aus den zuletzt starken Teams der U18 und U20, können noch eine Visitenkarte abgeben. Einige Spieler, die bereits fest für die ersten Spiele eingeplant sind, wurden für diesen Lehrgang bewusst nicht nominiert.