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50.000 BlumenzwiebelnVerschönerungsverein will 50.000 Blumenzwiebeln in Aschersleben pflanzen: Aktion am 26. Oktober

Aschersleben/Mz/kb - Aschersleben soll im zehnten Jahr nach der Landesgartenschau neu aufblühen. Deshalb wird es am 26. Oktober eine große Pflanzaktion geben. Darüber informierte Steffen Amme vom Verschönerungsverein während eines Pressegesprächs und verriet die ...

18.10.2019, 09:56

Aschersleben soll im zehnten Jahr nach der Landesgartenschau neu aufblühen. Deshalb wird es am 26. Oktober eine große Pflanzaktion geben. Darüber informierte Steffen Amme vom Verschönerungsverein während eines Pressegesprächs und verriet die Details.

50.000 Blumenzwiebeln sollen an diesem Tag an 27 Stellen im Stadtgebiet in die Erde gebracht werden - unter anderem auf der Herrenbreite, auf den Eine-Terrassen, im Promenadenring, an der Pferdeeine, in der Hecklinger Straße, der Güstener Straße, der Staßfurter Höhe, in der Lindenstraße und auf dem Kreisverkehr am Friedhof Schmidtmannstraße.

Treffpunkt der Aktion ist am 26. Oktober um 9 Uhr auf dem Holzmarkt

Treffpunkt für alle, die mitmachen möchten, ist um 9 Uhr auf dem Holzmarkt. Dort sollen die einzelnen Teams eingeteilt werden. „Je mehr mitmachen, desto besser. 50.000 Zwiebeln sind wirklich eine Hausnummer“, sagt Amme, der momentan mit rund 100 Helfern rechnet.

Angeschafft werden konnten die Blumenzwiebeln - vorrangig Narzissen - dank der finanziellen Unterstützung der Ingenieurplanungsgesellschaft Wohlrab und Landeck. Schön wäre es, wenn die Helfer etwas Werkzeug zum Eingraben der Zwiebeln mitbringen könnten.

Fachlich begleitet wird die Pflanzaktion vom Bauwirtschaftshof. Nach getaner Arbeit soll die Aktion gegen 12 Uhr auf dem Holzmarkt enden - mit einem geselligen Beisammensein bei Erbsensuppe der Treckerfreunde Wilsleben aus der Gulaschkanone. Die Kosten dafür übernimmt der Verschönerungsverein.

Experten vom Bauwirtschaftshof begleiten die Pflanzaktion

Getränke bietet Kaffee-Röster Thomas Schatz vor Ort an. Der Erlös aus dem Kaffeeverkauf kommt dem Projekt „Natur findet statt 2.0“ zugute. „Für alle, die nicht an der Aktion teilnehmen können und sich trotzdem engagieren wollen, besteht die Möglichkeit, finanziell zu unterstützen“, so Amme.

Im Jahr 2020 soll nämlich am Stadtpark mit Deutschlands größter Schattenstaudenpflanzung gearbeitet werden. Zehn Jahre nach der Laga sei hier einiges an Pflanzungen zu erneuern. „Dafür brauchen wir Unterstützung“, wirbt Amme. (mz)