Champions-League-Lizenzierung

Champions League: Red Bull Salzburg spielt schon, RB Leipzig muss warten

Leipzig - Ungeachtet der Teilnahme von Red Bull Salzburg an der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League ist im Fall RB Leipzig noch keine Entscheidung über eine Startberechtigung gefallen.

19.06.2017, 16:22
Weiter warten auf das Uefa-Urteil: Noch hat RB Leipzig keine Lizenz für die Champions League.
Weiter warten auf das Uefa-Urteil: Noch hat RB Leipzig keine Lizenz für die Champions League. imago sportfotodienst

Ungeachtet der Teilnahme von Red Bull Salzburg an der zweiten Qualifikationsrunde der Champions League ist im Fall RB Leipzig noch keine Entscheidung über eine Startberechtigung gefallen.

Die Uefa prüfe derzeit die einzelnen Dokumente, teilte die Europäische Fußball-Union am Montag auf dpa-Anfrage mit. Da Salzburg und Leipzig über den gemeinsamen Sponsor Red Bull verbunden sind, gab es zuletzt immer wieder Fragezeichen hinter dem Startrecht der Sachsen.

Die Uefa-Regularien zur „Integrität des Wettbewerbs“ fordern eine strikte Trennung auf allen Ebenen aller an der Champions League teilnehmenden Vereine. Bei RB Leipzig sieht man der Uefa-Entscheidung entspannt entgegen. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, hatten Clubchef Oliver Mintzlaff und Sportdirektor Ralf Rangnick immer wieder betont.

RB Leipzig verkauft schon Dauerkarten für die Saison 2017/18

Beide Clubs seien mittlerweile komplett entflochten, Salzburg würde den Getränkekonzern Red Bull nur noch als Hauptsponsor haben. In Leipzig ist bereits die Verlängerung der Dauerkarten für die neue Saison angelaufen, die auch die Champions-League-Heimspiele umfasst.

In der Königsklasse antreten darf in jedem Fall Red Bull Salzburg, der international als FC Salzburg geführt wird. Der österreichische Meister und Pokalsieger wurde für die zweite Qualifikationsrunde gegen den Sieger aus Hibernians Edinburg aus Schottland gegen FCI Tallinn aus Estland gelost.

(dpa)