Saison 2021/22

Diese Ex-HFC-Profis sind Gegner in der 3. Liga

Björn Jopek, Antonios Papadopoulos und Nick Galle (v.l.n.r.) sind nur drei Drittliga-Profis mit HFC-Vergangenheit.
Björn Jopek, Antonios Papadopoulos und Nick Galle (v.l.n.r.) sind nur drei Drittliga-Profis mit HFC-Vergangenheit. (Foto: imago/Collage MZ.de)

Halle (Saale) - Viele Spieler haben den Halleschen FC in den letzten Jahren verlassen, um bei anderen Klubs ihr Glück zu suchen. Dabei sind Erfolgsgeschichten wie Fabian Bredlow oder Akaki Gogia, die es zeitweise in die Bundesliga geschafft haben. Aber auch viele Spieler, die in den Untiefen des Fußballs abgetaucht sind.

Aber nie geht man so ganz: Mit vielen alten Bekannten gibt es aber für den HFC in der Saison 2021/22 ein Wiedersehen. Denn sie spielen inzwischen bei der Konkurrenz in der 3. Liga. Ein Überblick über die Profis in alphabetischer Reihenfolge.

Fynn Arkenberg (TSV Havelse, beim HFC 2018 - 2019)

Der Defensiv-Allrounder bewarb sich über die Regionalliga für eine "zweite Chance" in der 3. Liga. Nach zwei Jahren beim SV Rödinghausen unterschrieb der Niedersachse im Sommer 2021 bei Drittliga-Aufsteiger TSV Halvese - dem Klub, in dem er ausgebildet wurde.

Marvin Ajani (MSV Duisburg, beim HFC 2016 – 2019)

Den Rechtsaußen zog es 2019 in die 2. Bundesliga, doch stieg Ajani mit dem SVWW direkt wieder ab. 2021 schloss er sich innerhalb der 3. Liga dem MSV Duisburg an.

Sören Bertram (VfL Osnabrück, beim HFC 2014 - 2016)

Nach seinem Aus beim 1. FC Magdeburg, wo Bertram gerne länger geblieben wäre, hat sich der 30-Jährige dem Zweitliga-Absteiger angeschlossen. So kommt es für den Angreifer zu gleich zwei Duellen mit Ex-Klubs: Gegen HFC und FCM.

Franco Flückiger (Türkgücü München, beim HFC 2012 – 2014)

Beim HFC wer der in Stendal geborene Keeper nur Ersatz, in München ist er es auch. Durch den Aufstieg von Türkgücü könnte Flückinger aber zu seinem Debüt in der 3. Liga kommen – in seinem Premieren-Jahr in München blieb ihm das aber verwehrt.

Nick Galle (1. FC Saarbrücken, beim HFC 2019 - 2020)

Zweiter Anlauf in der 3. Liga für den Linksverteidiger. Nachdem er sich in Halle nicht hat durchsetzen können, nahm Galle den erfolgreichen Umweg über Alemannia Aachen in der Regionalliga. Seit 2021 ist er zurück in der 3. Liga - beim ambitionierten 1. FC Saarbrücken.

Patrick Göbel (FSV Zwickau, beim HFC 2019 – 2020)

In Halle wurde der Vertrag des Rechtsverteidigers 2020 nicht verlängert, nach kurzer vereinsloser Zeit schloss er sich dem KFC Uerdingen. Nach einer chaotischen Saison mit Insolvenz und Abstieg kehrt er zum FSV Zwickau zurück, wo er bereits vor seiner Zeit in Halle gespielt hatte.

Erik Henschel (TSV Havelse, beim HFC 2018 - 2020)

In Halle war Henschel oft verletzt und sportlich keine Option. Wechselte in Februar 2021 von HSC Hannover zu Havelse und profitiert nun vom Aufstieg des Klubs, für den er coronabedingt noch nie gespielt hat.

Björn Jopek (Viktoria Berlin, beim HFC 2018 - 2020)

Nach seinem Aus in Halle war Jopek ein gutes halbes Jahr vereinslos, bevor er sich Viktoria in der Regionalliga Nordost anschloss. In der abgebrochenen Saison wurden die Berlin zum Aufsteiger bestimmt, damit ist auch Jopek zurück in der 3. Liga.

Tobias Müller (1. FC Magdeburg, beim HFC 2017 - 2018)

Für den Verteidiger, der in Halle noch als Testspieler vorgespielt hatte, war der HFC das Sprungbrett in die 2. Bundesliga. Doch ist der 24-Jährige nach dem Abstieg des FCM längst wieder zurück in der 3. Liga. In Magdeburg ist er fest als Führungsspieler und Abwehrchef eingeplant.

Antonios Papadopoulos (Borussia Dortmund II, beim HFC 2019 - 2021)

Dass der HFC den Deutsch-Griechen gerne gehalten hätte, ist bekannt. Doch entschied sich der robuste Mittelfeld-Abräume für einen Wechsel in den Talenteschuppen des Bundesliga-Topklubs.

Petar Sliskovic (Türkgücü München, beim HFC 2016 - 2018)

Weniger seine Leistungen als vielmehr sein immenses Verletzungspech führten 2018 zur Trennung zwischen dem HFC und dem kroatischen Stürmer. Ist Sliskovic fit, steht er in der 3. Liga durchaus für Tore - immerhin 19 waren es in 68 Partien. Auch bei Türkgücü München zeigte sich Sliskovic in seiner ersten Saison gleich treffsicher, inklusive Tor gegen den HFC.