Saison 2021/22

Diese Ex-HFC-Profis sind Gegner in der 3. Liga

20.04.2021, 10:25 • Aktualisiert: 28.01.2022, 10:10
Björn Jopek, Antonios Papadopoulos und Nick Galle (v.l.n.r.) sind nur drei Drittliga-Profis mit HFC-Vergangenheit.
Björn Jopek, Antonios Papadopoulos und Nick Galle (v.l.n.r.) sind nur drei Drittliga-Profis mit HFC-Vergangenheit. (Foto: imago/Collage MZ.de)

Halle (Saale) - Viele Spieler haben den Halleschen FC in den letzten Jahren verlassen, um bei anderen Klubs ihr Glück zu suchen. Dabei sind Erfolgsgeschichten wie Fabian Bredlow oder Akaki Gogia, die es zeitweise in die Bundesliga geschafft haben. Aber auch viele Spieler, die in den Untiefen des Fußballs abgetaucht sind.

Aber nie geht man so ganz: Mit vielen alten Bekannten gibt es aber für den HFC in der Saison 2021/22 ein Wiedersehen. Denn sie spielen inzwischen bei der Konkurrenz in der 3. Liga. Ein Überblick über die Profis in alphabetischer Reihenfolge.

Fynn Arkenberg (TSV Havelse, beim HFC 2018 - 2019)

Der Defensiv-Allrounder bewarb sich über die Regionalliga für eine "zweite Chance" in der 3. Liga. Nach zwei Jahren beim SV Rödinghausen unterschrieb der Niedersachse im Sommer 2021 bei Drittliga-Aufsteiger TSV Halvese - dem Klub, in dem er ausgebildet wurde.

Marvin Ajani (MSV Duisburg, beim HFC 2016 – 2019)

Den Rechtsaußen zog es 2019 in die 2. Bundesliga, doch stieg Ajani mit dem SVWW direkt wieder ab. 2021 schloss er sich innerhalb der 3. Liga dem MSV Duisburg an.

Mike-Steven Bähre (SV Meppen, beim HFC 2016)

Der Mittelfeldspieler schloss sich im Winter zum dritten Mal in seiner Karriere dem SVM an. Eigentlich hatte Bähre die Emsländer im Sommer ablösefrei verlassen, dann aber keinen neuen Klub gefunden. Im Januar folgte dann die Rückkehr nach Meppen.

Sören Bertram (VfL Osnabrück, beim HFC 2014 - 2016)

Nach seinem Aus beim 1. FC Magdeburg, wo Bertram gerne länger geblieben wäre, hat sich der 30-Jährige dem Zweitliga-Absteiger angeschlossen. So kommt es für den Angreifer zu gleich zwei Duellen mit Ex-Klubs: Gegen HFC und FCM.

Lukas Boeder (1. FC Saarbrücken, beim HFC 2010-2021)

In Halle war nach einem Jahr Schluss für den Rechtsverteidiger, obwohl er zum Stammpersonal gehört hatte. Zeitweise schien eine Rückholaktion denkbar, weil beim HFC das Verletzungspech umging. Im September schlug dann aber der 1. FC Saabrücken zu und holte Boeder aus der Vereinslosigkeit zurück in die 3. Liga.

Terrence Boyd (1. FC Kaiserslautern, beim HFC 2019 bis Januar 2022)

Im Wintertransferfenster drängte Boyd auf einen Wechsel von Halle nach Kaiserslautern, der HFC stimmte am Ende zu und gab seinen Torjäger gegen eine satte Ablösesumme frei. Nun soll der US-Amerikaner der FCK in die 2. Bundesliga schießen, während Halle ohne ihn im Abstiegskampf auskommen muss.

Franco Flückiger (Türkgücü München, beim HFC 2012 – 2014)

Beim HFC wer der in Stendal geborene Keeper nur Ersatz, in München ist er es auch. Durch den Aufstieg von Türkgücü könnte Flückinger aber zu seinem Debüt in der 3. Liga kommen – in seinem Premieren-Jahr in München blieb ihm das aber verwehrt.

Patrick Göbel (FSV Zwickau, beim HFC 2019 – 2020)

In Halle wurde der Vertrag des Rechtsverteidigers 2020 nicht verlängert, nach kurzer vereinsloser Zeit schloss er sich dem KFC Uerdingen. Nach einer chaotischen Saison mit Insolvenz und Abstieg kehrt er zum FSV Zwickau zurück, wo er bereits vor seiner Zeit in Halle gespielt hatte.

Erik Henschel (TSV Havelse, beim HFC 2018 - 2020)

In Halle war Henschel oft verletzt und sportlich keine Option. Wechselte in Februar 2021 von HSC Hannover zu Havelse und profitiert nun vom Aufstieg des Klubs, für den er coronabedingt noch nie gespielt hat.

Marcel Hilßner (FSV Zwickau, beim HFC 2020)

Der Offensivspieler kehrte im Januar 2022 von Coventy City in Englands zweiter Liga auf Leihbasis in die 3. Liga zurück und soll dem FSV beim Klassenerhalt helfen. Die 3. Liga kennt er schon bestens aus 79 Einsätzen für Werder Bremen II, Hansa Rostock und den HFC.

Max Jansen (FSV Zwickau, beim HFC 2014 - 2016)

Nach zwei Monaten als arbeitsloser Fußballprofi schloss sicher Mittelfeldspieler am letzten Tag der Transferperiode dem FSV Zwickau an. Zuvor kickte Jansen beim HFC, dem SV Sandhausen, RE Virton und Belgien und dem MSV Duisburg. Dort war sein Vertrag im Sommer aber nicht mehr verlängert worden.

Björn Jopek (Viktoria Berlin, beim HFC 2018 - 2020)

Nach seinem Aus in Halle war Jopek ein gutes halbes Jahr vereinslos, bevor er sich Viktoria in der Regionalliga Nordost anschloss. In der abgebrochenen Saison wurden die Berlin zum Aufsteiger bestimmt, damit ist auch Jopek zurück in der 3. Liga.

Tobias Müller (1. FC Magdeburg, beim HFC 2017 - 2018)

Für den Verteidiger, der in Halle noch als Testspieler vorgespielt hatte, war der HFC das Sprungbrett in die 2. Bundesliga. Doch ist der 24-Jährige nach dem Abstieg des FCM längst wieder zurück in der 3. Liga. In Magdeburg ist er fest als Führungsspieler und Abwehrchef eingeplant.

Antonios Papadopoulos (Borussia Dortmund II, beim HFC 2019 - 2021)

Dass der HFC den Deutsch-Griechen gerne gehalten hätte, ist bekannt. Doch entschied sich der robuste Mittelfeld-Abräume für einen Wechsel in den Talenteschuppen des Bundesliga-Topklubs.

Pascal Sohm (Waldhof Mannheim, beim HFC 2018 - 2020)

Nach dem Aufstieg mit Dynamo Dresden in die 2. Bundesliga war der Stürmer nur noch Reservist. In der Winterpause reagierte Sohm auf die sportliche unbefriedigende Situation mit einem Wechsel zu Waldhof Mannheim in die 3. Liga.

Petar Sliskovic (SV Wehen Wiesbaden, beim HFC 2016 - 2018)

Weniger seine Leistungen als vielmehr sein immenses Verletzungspech führten 2018 zur Trennung zwischen dem HFC und dem kroatischen Stürmer. Die Saison 2021/22 begann er im Trikot von Türkgücü München, im Januar wechselte der Mittelstürmer dann zum Ligarivalen SV Wehen Wiesbaden.