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HFC-Podcast „Chemie kennt keine Liga“ Folge 40 - Marien-Aus besiegelt! Und: die Ochsenkette

Auf das Rumoren folgen Konsequenzen: Robert Marien scheidet Ende Juni beim HFC aus. Für die Personalie Daniel Meyer könnte das entscheidend sein. Sportlich läuft es bei HFC hingegen bestens.

Von Tobias Grosse, Christopher Kitsche, Fabian Wölfling und Julius Lukas 03.03.2026, 06:00
„Chemie kennt keine Liga“ - der HFC-Podcast der Mitteldeutschen Zeitung.
„Chemie kennt keine Liga“ - der HFC-Podcast der Mitteldeutschen Zeitung. Foto: Tobias Büttner/Volker Ballasch

Halle/MZ. - Die 40. Folge von „Chemie kennt keine Liga“ steht ganz im Zeichen einer Personalie, die beim Hallescher FC hohe Wellen schlägt: Robert Marin wird den Verein zum 30. Juni verlassen. Bis dahin bleibt er offiziell im Amt als kaufmännischer Leiter, danach endet die „aktive Zusammenarbeit“ – eine Formulierung, die Raum für Spekulationen lässt. Sein Vertrag läuft eigentlich noch bis 2027.

Es „knirschte“ hinter den Kulissen

Hinter den Kulissen soll es schon länger geknirscht haben. Marin, zuvor acht Jahre Vorstandsvorsitzender bei Hansa Rostock, galt als durchsetzungsstark – eckte laut Podcast-Runde aber intern wie extern an. Von schwierigen Gesprächen mit Sponsoren bis zu Differenzen innerhalb der Vereinsgremien ist die Rede. Zwischen Vorstand und Verwaltungsrat sollen zeitweise tiefe Gräben entstanden sein. Letztlich scheint die nun gefundene Lösung ein Kompromiss, um größeren Schaden vom Verein abzuwenden.

Eng verknüpft mit der Personalie ist die Zukunft von Sportchef Daniel Meyer. Dessen Vertrag läuft im Sommer aus, doch der Vorstand soll gewillt sein, mit ihm weiterzumachen. Meyer hatte nach dem Abstieg eine komplett neue Mannschaft aufgebaut und den HFC direkt zur Vizemeisterschaft geführt. Nach durchwachsenem Herbst stabilisiert sich das Team nun sichtbar – auch dank defensiver Umstellung.

Joscha Wosz oder Kilian Zaruba setzen Akzente

Sportlich läuft es aktuell: Drei Siege nach der Winterpause, kein Gegentor. Das 2:0 bei Chemie Leipzig verlief trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen friedlich. Die vielzitierte „Ochsenkette“ – vier gelernte Innenverteidiger in der Abwehr – sorgt für Stabilität. Spieler wie Joscha Wosz oder Kilian Zaruba setzen zudem offensive Akzente. Der HFC tritt pragmatischer auf, verzichtet bei schwierigen Platzverhältnissen auf riskanten Kurzpass-Fußball und findet Lösungen.

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Nun wartet mit dem Schlusslicht Zehlendorf die Pflichtaufgabe, ehe am Samstag mit Chemnitzer FC ein echter Härtetest ansteht. Die Chemnitzer präsentieren sich offensivstark – es könnte zum Duell „Sturm gegen Bollwerk“ werden.