Hasenfutter aus der Gemüseabteilung? Zwischen Tierliebe und Verordnung: Warum ein Senior aus Osterfeld an Supermarktkasse abblitzt
Ein Osterfelder wollte in einem Supermarkt Grünabfälle für seinen Hasen mitnehmen und hatte erst mal Pech. Wie Handelsketten der Region den Umgang mit derartigem Biomüll handhaben.

Osterfeld/MZ. - „Ich habe zwei Stallhasen, die ich auch mal mit gutem Futter überraschen möchte“, schrieb jüngst ein Senior aus Osterfeld an die MZ und schilderte darin seine Erlebnisse in der örtlichen Diska-Kaufhalle. Der 83-Jährige, der regelmäßig in dem Supermarkt einkaufe und dort nach seinen Angaben zwischen 60 und 80 Euro ausgebe, wollte seinen Langohren ein paar Kohlrabiblätter gönnen. Die hätten im Gemüsefach gelegen, und er habe vier bis sechs Blätter genommen und sie in den Einkaufskorb getan. An der Kasse erwartete den Osterfelder dann der Schock. Es sei verboten, jene Blätter mit mitzunehmen, hieß es dort, und so musste der Senior die Köstlichkeit für seine Vierbeiner wieder zurücklegen.
