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Tod ohne Angehörige Ohne Angehörige gestorben: Was in Wittenberg geschieht, wenn niemand da ist

Wie häufig ordnungsbehördliche Bestattungen in Wittenberg vorkommen, welche Kosten entstehen und was Stadtverwaltung und ein Bestatter aus der Praxis berichten.

Von Anastasiia Hlushchenko 13.01.2026, 10:00
Ein Blick auf den Wittenberger Friedhof an der Dresdener Straße.
Ein Blick auf den Wittenberger Friedhof an der Dresdener Straße. (Foto: Thomas Klitzsch)

Wittenberg/MZ - Eine Bestattung gilt als letzter Akt der Würde – als stiller Abschied, meist organisiert von Angehörigen, begleitet von Menschen, die bleiben. Doch nicht immer gibt es Familie oder nahestehende Personen, die sich um diese letzten Dinge kümmern können. Stirbt ein Mensch in Wittenberg ohne bekannte oder erreichbare Angehörige, übernimmt die Stadt die Organisation der Bestattung. Wie häufig solche Fälle vorkommen, wie das Verfahren geregelt ist und welche Kosten entstehen, erläutert die Stadtverwaltung. Zudem berichtet ein Wittenberger Bestatter aus seinem Arbeitsalltag.