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Nach Warnung vom Landesamt Wild auf dem Teller - ist es in Mansfeld-Südharz mit Schadstoffen belastet?

Hohe Werte von Ewigkeitschemikalien in Wildschweinlebern aus dem Saalekreis. Wie wird Wildbret aus Mansfeld-Südharz untersucht und was weiß man über eine mögliche Belastung?

Von Grit Pommer Aktualisiert: 07.01.2026, 15:56
Die Leber von Wildschweinen sollte lieber nicht allzu häufig auf dem Speiseplan stehen.
Die Leber von Wildschweinen sollte lieber nicht allzu häufig auf dem Speiseplan stehen. Foto: Lino Mirgeler/dpa

Sangerhausen/MZ. - Wildschweinfleisch aus Sachsen-Anhalt könne regional eine erhöhte Belastung mit chlororganischen Pestiziden aufweisen, vom häufigen Verzehr sei daher abzuraten. Mit diesem Hinweis hatte das Landesamt für Verbraucherschutz unlängst aufhorchen lassen. Besonders in der Leber der Tiere könnten sich auch per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS), die sogenannten Ewigkeitschemikalien, angereichert haben. Kinder, Senioren, Schwangere und Stillende sollten deshalb darauf verzichten. Doch wie stark ist Wildfleisch tatsächlich belastet? Und wie ist die Situation in Mansfeld-Südharz?