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Probleme für Mütter befürchtet „Mehr arbeiten für das gleiche Geld“ - Hebammen in Mansfeld-Südharz kritisieren Honorarreform und warnen vor den Folgen

Seit November gelten neue Honorarregeln für Hebammen. Für die meisten heißt das: mehr Arbeit, weniger Geld. Berufsvertreterinnen warnen: Der Job verliert an Attraktivität.

Von Armin Himmelrath 12.01.2026, 18:00
Undine Bielau, Vorsitzende des Landeshebammenverbands: „Die Kolleginnen sind schon nah am Limit.“
Undine Bielau, Vorsitzende des Landeshebammenverbands: „Die Kolleginnen sind schon nah am Limit.“ Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Sangerhausen/Eisleben/MZ. - Schon im Vorfeld hatten sie gewarnt, jetzt fühlen sie sich bestätigt: „Mit dem neuem Hebammenhilfevertrag, der seit Anfang November gilt, sind wir überhaupt nicht zufrieden“, sagt Undine Bielau, Vorsitzende des Landeshebammenverbands Sachsen-Anhalt. Denn das neue Gebührensystem sorge für sinkende Einkommen bei ihren Kolleginnen - bei steigender Arbeitslast und zunehmender Bürokratie.