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Es geht um Millionen Deshalb sieht der Landkreis den Kauf des Kempski-Waldes durch die Nabu-Stiftung kritisch

Der Landkreis Mansfeld-Südharz prüft den Waldkauf in Stolberg durch die Nabu-Stiftung und findet kritische Worte. Was man gegen den geplanten Verkauf von 1.000 Hektar Privatwald an die Naturschützer einzuwenden hat.

Von Grit Pommer 11.01.2026, 10:53
Der Verkauf von 1.000 Hektar Wald bei Stolberg an eine Nabu-Stiftung sorgt für Diskussionen.
Der Verkauf von 1.000 Hektar Wald bei Stolberg an eine Nabu-Stiftung sorgt für Diskussionen. Foto: G. Pommer

Sangerhausen/MZ. - Der geplante Verkauf von rund 1.000 Hektar Privatwald des Stolberger Hoteliers Clemens Ritter von Kempski an eine Stiftung des Naturschutzbunds Deutschland (Nabu) sorgt für Diskussionen. Die gut 30 Millionen Euro sollen hauptsächlich aus einem Förderprogramm des Bundes und damit aus Steuermitteln kommen, der Preis mit gut 30.000 Euro pro Hektar das Dreifache des Üblichen betragen. Und: Die Fläche soll zum Urwald werden, das Holz nicht mehr genutzt werden können.