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Welterbestadt vor Weichenstellung? Oberbürgermeister: Quedlinburg entscheidet 2026 über seine Zukunft

Der Oberbürgermeister hat klare Ziele: Quedlinburg soll 2030 finanziell unabhängig, lebenswerter Wohnort und nationales wie europäisches Tourismusschwergewicht sein. Welche Weichen dafür aus seiner Sicht zu stellen sind, und welche neue Nachricht es zum Stiftsberg gibt.

Von Petra Korn 21.01.2026, 07:45
Oberbürgermeister Frank Ruch stellt auf dem Neujahrsempfang der Stadt seine Agenda 2030 für Quedlinburg vor.
Oberbürgermeister Frank Ruch stellt auf dem Neujahrsempfang der Stadt seine Agenda 2030 für Quedlinburg vor. Foto: Korn

Quedlinburg/MZ. - Es hat Diskussionen in den vergangenen Monaten geprägt und ist jetzt auch ein zentrales Thema auf dem Neujahrsempfang der Stadt Quedlinburg gewesen: das Zukunftsprojekt Morgenrot, mit dem ein Energie- und ein Industriepark entstehen, Arbeitsplätze geschaffen und bezahlbare Wärme gesichert werden sollen. Vor rund 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Bildung, von Einrichtungen, Verbänden und Vereinen stellte Oberbürgermeister Frank Ruch (CDU) am Montagabend dabei noch einmal in der Stadt Erreichtes heraus: So sei Quedlinburg heute ein national wie international anerkannter Touristenmagnet – und habe auch seine wirtschaftliche Basis gestärkt, etwa seine Gewerbesteuereinnahmen auf zehn Millionen Euro verdoppelt. Doch das werde nicht reichen, so Ruch, der zwei Szenarien entwarf.