Große Baustellen im Welterbe Dramatische Finanzsituation, viele Pläne, Highlights: Wird 2026 für Quedlinburg zum „Schicksalsjahr“?
Die Stadt Quedlinburg steht vor enormen Herausforderungen: Millionen fehlen im Haushalt, doch mit dem Welterbe und allein einer Liste von 40 Straßen, die auf eine Sanierung warten, gibt es weiter Mammutaufgaben. Oberbürgermeister Frank Ruch erklärt, welche Chance er sieht, warum 2026 ein „Schicksalsjahr“ werden könnte und welche Projekte in den kommenden Monaten abgeschlossen werden sollen.

Quedlinburg/MZ. - Die nachhaltige Verbesserung der Finanzsituation, die Sanierung von Straßen und Brücken, die Errichtung eines Welterbeinformationszentrums oder die Revitalisierung des ehemaligen Kurzentrums Bad Suderode sind nur einige der Aufgaben, die in Quedlinburg noch zu lösen sind. Es sind auch Ziele, die Oberbürgermeister Frank Ruch (CDU) selbst in einem Masterplan formuliert hat. Dieser Plan sei bis an das Ende seiner Amtszeit am 30. Juni 2029 ausgerichtet, „ich habe noch dreieinhalb Jahre Zeit, die großen Ziele umzusetzen“, sagt Frank Ruch. Reporterin Petra Korn sprach mit ihm.
