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Geburtenknick und Fallpauschalen Geburtenstation Merseburg: „Frauen sollen nicht Gefühl haben, auf einem Bahnhof zu sein“

Geburtenrückgang und geringe Fallpauschalen: Die Lage ist für viele Entbindungsstationen in Deutschland schwierig. Der Chefarzt der Merseburg Klinik erklärt, wie sie im Wettbewerb bestehen kann - und welche Trends es im Vorjahr bei den Vornamen gab.

Von Robert Briest 12.01.2026, 15:45
Chefarzt Kurt Müller und die Hebammen Bianca Csehi und Diana Moritz (r.) hoffen, dass sie 2026 mindestens so viel zu tun haben wie im Vorjahr.
Chefarzt Kurt Müller und die Hebammen Bianca Csehi und Diana Moritz (r.) hoffen, dass sie 2026 mindestens so viel zu tun haben wie im Vorjahr. Foto: Briest

Merseburg/MZ. - 2..480 Geburten – so viel zählte das Merseburger Klinikum im Rekordjahr 1965. Eine Zahl, die 60 Jahre später astronomisch wirkt. 640 Frauen entbanden – vier Zwillingspaare inklusive – im abgelaufenen Jahr 644 Kinder im Basedow-Klinikum. „Den Geburtenrückgang spüren wir auch hier im Haus“, sagt Kurt Müller, Chefarzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. „Den spüren eigentlich alle in Deutschland.“