Impfaffäre in Halle

Impfaffäre in Halle: Bei Unberechtigten wurde doch kein Zufallsgenerator angewendet

Halle (Saale) - Auf eine Frage des Linken-Rates Hendrik Lange in der Sitzung des Stadtrates sagte OB Wiegand am Mittwoch, dass für die 29 Personen, die geimpft wurden, obwohl sie weder Risiko-Patienten, Ärzte, noch Rettungsdienst oder Ähnliches waren, kein Zufallsgenerator angewendet wurde. Es wurde das Sechs-Augen-Prinzip ...

Von Jonas Nayda 17.02.2021, 15:26
Eine Frau erhält eine Impfung (Symbolbild)
Eine Frau erhält eine Impfung (Symbolbild) dpa

Auf eine Frage des Linken-Rates Hendrik Lange in der Sitzung des Stadtrates sagte OB Wiegand am Mittwoch, dass für die 29 Personen, die geimpft wurden, obwohl sie weder Risiko-Patienten, Ärzte, noch Rettungsdienst oder Ähnliches waren, kein Zufallsgenerator angewendet wurde. Es wurde das Sechs-Augen-Prinzip angewendet.

Diese Aussage steht im starken Widerspruch zu dem, was Wiegand bisher immer gesagt hatte. Zuvor hatte er immer felsenfest behauptet, dass alle geimpften Räte, Mitglieder des Katastrophenschutzstabes, ihre Vertreter und einige weitere Personen, die bisher noch nicht bekannt sind, per Zufallsgenerator ausgewählt wurden. (mz)