Nach der Stadtratssitzung in Gerbstedt Freibäder zu, Turnhallen dicht, keine Zuschüsse: Das droht Gerbstedt ohne Haushalt
Gerbstedt steckt in der vorläufigen Haushaltsführung – mit weitreichenden Folgen. Nach der Absetzung des Haushaltsbeschlusses dürfen nur noch Pflichtaufgaben erfüllt werden. Bürgermeister Ulf Döring (CDU) erklärt, welche Einrichtungen nun schließen müssen, welche Leistungen auf Eis liegen und warum sogar Fördermittel in Gefahr geraten könnten.

Gerbstedt/MZ - Gerbstedt steht aktuell ohne einen Haushalt da. Und aller Wahrscheinlichkeit nach wird er, auch wenn er in der Stadtratssitzung im März beschlossen werden sollte, erst im Frühsommer in Kraft treten. Das heißt, dass sich Gerbstedt in der vorläufigen Haushaltsführung befindet und nur Pflichtaufgaben erfüllen kann. Das sind beispielsweise die Kreisumlage oder Personalkosten sowie Ausgaben, die bereits an geschlossene Verträge geknüpft sind. Die MZ befragte Bürgermeister Ulf Döring (CDU), welche Auswirkungen es hat, dass der Haushaltsbeschluss auf Antrag von drei Fraktionen - WkG, AfD und Teilen der Freien Fraktion - im Februar von der Tagesordnung genommen wurde.
