Feuerkatastrophe in der Schweiz Welle der Anteilnahme: Eltern eines Brandopfers von Crans-Montana finden Quartier in Halle
Ihr Sohn hat bei dem Großbrand von Crans-Montana schwerste Verletzungen erlitten und wird nun im Klinikum Bergmannstrost behandelt. Dank großer Hilfsbereitschaft haben die Eltern ein Quartier in Halle gefunden. Doch es gibt auch böse Stimmen.

Halle (Saale)/MZ. - Bald nach dem Großbrand von Crans-Montana mit 40 Toten und 116 Verletzten erreichte Daniela Hale eine Nachricht aus der Schweiz. Ob sie die Eltern eines bei dem Feuer in der Silvesternacht schwerstverletzten Jugendlichen aufnehmen könne, damit diese ihrem Sohn während seiner Behandlung im BG Klinikum Bergmannstrost in Halle zur Seite stehen können, fragte eine Freundin an. Daniela Hale hätte gewollt, aber der Weg von ihrem Heimatort im Landkreis Landshut (Bayern) nach Halle schien ihr dann doch zu weit. Geholfen hat sie dennoch - wenn auch indirekt.
