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Erst spät am 1. Januar Mit Verspätung: Pauline und Emilio sind Halles Neujahrsbabys

Sie ließen sich Zeit und sorgten dann aber nicht nur bei ihren Familien für große Freude: Pauline und Emilio sind Halles Neujahrsbabys. Sie kamen am Neujahrstag als jeweils erste Babys in der Klinik für Geburtshilfe am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) sowie in der Universitätsklinik zur Welt.

Aktualisiert: 02.01.2026, 19:09
Happy New Year: Emilio ist Halles Neujahrsbaby.
Happy New Year: Emilio ist Halles Neujahrsbaby. (Foto: Universitätsmedizin Halle)

Halle (Saale)/MZ/fk. - Da hat jemand auf sich warten lassen - anders als Nevis, sein Vorgänger 2025: Emilio Fritz erblickte am 1. Januar 2026 um 17.38 Uhr an der Universitätsmedizin Halle das Licht der Welt. Damit ist er das erste Baby, das im neuen Jahr im Kreißsaal der Universitätsklinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin geboren wurde.

Bei der Geburt war das Neujahrsbaby 50 Zentimeter groß und wog 3.484 Gramm. Für die Familie wurde der Jahresbeginn damit zu einem ganz besonderen Moment, berichtet die Uniklinik in einer Mitteilung.

Pauline war fast vier Stunden früher dran

So blieb Emilio genau genommen nur Platz zwei - hinter einer ganz jungen Dame: Die Klinik für Geburtshilfe am Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) freute sich bereits etwas früher über das erste im Jahr 2026 geborene Kind.

Pauline ist das erste im Jahr 2026 geborene Kind an der Geburtsklinik des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale)
Pauline ist das erste im Jahr 2026 geborene Kind an der Geburtsklinik des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale)
(Foto: Elfie Hünert, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara)

Die kleine Pauline kam um 13.45 Uhr zur Welt, wog 2840 Gramm und war 48 Zentimeter groß. 

Neujahrsbaby steht für Anfang und viele Hoffnungen

„Ein Neujahrsbaby hat immer eine besondere symbolische Bedeutung – es steht für einen neuen Anfang und viele Hoffnungen, die mit dem kommenden Jahr verbunden sind“, wird Nicole Rostalski, Pflegerische Bereichsleitung der Universitätsklinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin, zitiert. „Wir wünschen der Familie einen guten Start ins gemeinsame Leben und ein glückliches neues Jahr.“

Selbst gemacht: Selbstgestrickte Socken, eine Mütze sowie ein Kirschkernkissen gab es für Emilio.
Selbst gemacht: Selbstgestrickte Socken, eine Mütze sowie ein Kirschkernkissen gab es für Emilio.
(Foto: Universitätsmedizin Halle)

Traditionell erhielt das Neujahrsbaby als Willkommensgruß ein handgefertigtes Geschenk aus der Geburtshilfe: selbstgestrickte Socken, eine Mütze sowie ein Kirschkernkissen. Zusätzlich zu den Präsenten, die jede Familie nach der Geburt an der Universitätsmedizin erhält. Die kleinen Aufmerksamkeiten sollen Glück bringen und eine bleibende Erinnerung an diesen besonderen Geburtstag sein.

1.035 Geburten im Jahr 2025

Im Jahr 2025 begleiteten die Hebammen und Ärzte an der Universitätsmedizin Halle insgesamt 1.035 Geburten. Geboren wurden insgesamt sogar 509 Mädchen und 552 Jungen - denn darunter waren auch 26 Mehrlingsgeburten. Besonders geburtenreich waren die Monate Juli und September. Zu den beliebtesten Vornamen zählten bei den Mädchen Luise und Matilda und bei den Jungen Emil und Noah.

Im Jahr 2025 wurden im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara insgesamt 1.623 Kinder geboren, davon 27 Zwillinge.