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Spurensuche nach Fehlalarm Cyberangriff in Halle: US-Bundesbehörde warnte vor gravierender Sicherheitslücke im Sirenensystem

Eine US-Bundesbehörde warnte sechs Wochen vor dem Sirenenalarm in Halle vor einer kritischen Schwachstelle. Trotzdem heulten die Sirenen. Wie das passieren konnte und wie es möglich war, die Sirenen auszulösen.

Von Marvin Matzulla 28.01.2026, 16:32
In Halle gibt es derzeit 16 betriebsfähige Sirenen, wie hier am Feuerwehrhaus in Nietleben. Alle Sirenen haben am 10. Januar plötzlich ohne Gefahr ausgelöst.
In Halle gibt es derzeit 16 betriebsfähige Sirenen, wie hier am Feuerwehrhaus in Nietleben. Alle Sirenen haben am 10. Januar plötzlich ohne Gefahr ausgelöst. (Foto: Fabian Lindenhahn)

Halle (Saale)/MZ. - Als am 10. Januar gegen 22 Uhr alle 16 funktionsfähigen Sirenen in Halle gleichzeitig Alarm auslösten, ging die Stadtverwaltung kurz darauf erst von einem technischen Defekt und zwei Tage später von einem Cyberangriff aus. Nun kommt heraus: Es gab eine eindringliche Warnung aus den USA.