IS-Prozess in Halle Angeklagter soll für Islamischen Staat gekämpft haben - Chat und Dokumente verlesen
In Halle läuft der erste IS-Prozess in Sachsen-Anhalt. Der Iraker Azhar K. soll sich dem Islamischen Staat angeschlossen und für das Kalifat gekämpft haben. Ermittler stützen sich auf einen Facebook-Chat und interne IS-Dokumente.
Aktualisiert: 05.01.2026, 16:06

Halle/MZ. - In dem Facebook-Chat geht es um Geld, Passdokumente und Grundstücksangelegenheiten. Es soll sich bei der Unterhaltung – so die Annahme der Ermittler – um einen Dialog zwischen Azhar K. und dessen Schwester handeln. Dem Iraker wird von der Generalstaatsanwaltschaft Naumburg die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland vorgeworfen. So soll er sich von 2014 bis 2016 dem Islamischen Staat (IS) angeschlossen und für die Errichtung eines Kalifats in Syrien und im Irak gekämpft haben.
