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Wimbledon 2018 Wimbledon 2018: Kerber und Kohlschreiber ziehen in dritte Runde ein

05.07.2018, 12:45
Angelique Kerber
Angelique Kerber Getty Images Europe

Wimbledon - Angelique Kerber hat beim Tennis-Klassiker in Wimbledon mit viel Mühe die dritte Runde erreicht. Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin bezwang am Donnerstag die 18-jährige US-Amerikanerin Claire Liu, im Vorjahr Siegerin bei den Juniorinnen, mit 3:6, 6:2, 6:4.

Nächste Gegnerin für Kerber ist Naomi Osaka (Japan), gegen die sie bei den US Open im Vorjahr eine bittere Erstrunden-Pleite kassiert hatte.

Zweiter Matchball verwandelt

Gegen Liu verwandelte Kerber nach 1:54 Stunden ihren zweiten Matchball. Sie ist damit die zweite Deutsche in der dritten Runde des Rasen-Majors. Am Vortag war bereits Julia Görges (Bad Oldesloe/Nr. 13) durch einen Dreisatzerfolg gegen die Weißrussin Wera Lapko weitergekommen. Alle weiteren deutschen Starterinnen sind dagegen bereits ausgeschieden.

Kerber wurde gegen Liu, die jüngste Spielerin im Hauptfeld des Turniers an der Church Road, nach gutem Beginn und schneller 2:0-Führung zu passiv und geriet dadurch ins Hintertreffen. Ab dem zweiten Satz übernahm die frühere Weltranglistenerste dann jedoch wieder die Kontrolle. Im entscheidenden dritten Durchgang bewies sie Nervenstärke.

Am Abend bestreitet der große deutsche Hoffnungsträger Alexander Zverev (Hamburg/Nr. 4) seine Zweitrundenpartie gegen Taylor Fritz aus den USA.

Kohlschreiber setzt sich durch

Tennisspieler Philipp Kohlschreiber hat zudem erstmals seit sechs Jahren die dritte Runde erreicht. Der 34-jährige Augsburger gewann am Donnerstag die Fortsetzung seiner am Vortag abgebrochenen Partie 7:6 (8:6), 7:6 (7:4), 7:6 (7:3) gegen den Luxemburger Gilles Muller. Kohlschreibers Zweitrundenpartie war am Mittwoch nach einer Regenunterbrechung im Tiebreak des zweiten Satzes vertagt worden.

Im Kampf um den Achtelfinaleinzug trifft Kohlschreiber auf den an Position acht gesetzten Südafrikaner Kevin Anderson. Letztmals hatte der 27. der Weltranglisten 2012 die dritte Runde erreicht, als er anschließend erst im Viertelfinale gestoppt wurde. Von den deutschen Herren hatte zuvor auch der Sauerländer Jan-Lennard Struff den Sprung in die dritte Runde geschafft. (sid)