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Volleyball Lüneburg holt sich gegen Friedrichshafen ersten Pokal-Titel

Aller guten Dinge sind vier? Lüneburg will Friedrichshafen endlich im Pokalfinale schlagen. Doch es braucht den Tiebreak.

Von dpa 28.02.2026, 22:15
Die Lüneburger standen zum vierten Mal im Finale.
Die Lüneburger standen zum vierten Mal im Finale. Uwe Anspach/dpa

Mannheim - Die Volleyballer der SVG Lüneburg haben ihren Final-Fluch gegen den VfB Friedrichshafen besiegt und sich den ersten großen Titel der Club-Geschichte gesichert. Das Team von Trainer Stefan Hübner gewann das Endspiel um den DVV-Pokal gegen den Rekordsieger aus Baden-Württemberg in der Mannheimer SAP Arena mit 3:2 (27:25, 21:25, 25:16, 21:25, 15:8). Die Clubs waren zuvor schon dreimal im Finale aufeinandergetroffen, stets hatte Friedrichshafen gesiegt. Die Häfler verpassten ihren 18. Titel und den ersten seit 2022.

Die beiden Duelle in der Liga hatte Lüneburg in dieser Saison für sich entschieden. In der mit 12.508 Fans erstmals ausverkauften Halle spielte Friedrichshafen zu Beginn viel über Routinier Vojin Cacic, der einige clevere Punkte machte. Die Niedersachsen führten jedoch fast durchgehend knapp. Besonders in der Annahme überzeugten die Niedersachsen.

Friedrichshafen kommt im zweiten Satz zurück

Im zweiten Durchgang sorgte Cacic mit dem ersten Break für das 13:11 der Häfler. Mit Blocks schlugen Cole Young und Daniel Gruvaeus zurück. Doch der VfB schlug jetzt besser auf. Ein Block von Cacic brachte den Ausgleich nach Sätzen.

Auch im dritten Durchgang konnte sich zunächst keiner der Konkurrenten deutlicher absetzen. In den Details war die SVG aber präziser. Die Häfler leisteten sich zehn Fehler, doch danach wendete sich das Blatt komplett. Als alles schon nach Tiebreak aussah, kam Lüneburg im vierten Satz noch mal zu einer Aufholjagd, aber vergeblich.

Die Niedersachen starteten stark in den entscheidenden Satz. Mit einem Block stellte Young auf 3:0. Den Vorsprung gaben die „Lüne-Hünen“ nicht mehr ab und durften ihren ersten großen Titel bejubeln.

Am Nachmittag hatte bei den Frauen der VfB Suhl den Favoriten MTV Stuttgart in einem Fünf-Satz-Krimi geschlagen. Die beiden Endspiele fanden zum vorerst letzten Mal in Mannheim statt. Im kommenden Jahr zieht das Event nach Köln in eine noch größere Halle um.