1. MZ.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. SCM erreicht Viertelfinale: SCM erreicht Viertelfinale: SC Magdeburg wirft Meister Flensburg aus dem Pokal

SCM erreicht Viertelfinale SCM erreicht Viertelfinale: SC Magdeburg wirft Meister Flensburg aus dem Pokal

18.10.2018, 07:50
Die geballte Faust bei Magdeburgs Albin Lagergren.
Die geballte Faust bei Magdeburgs Albin Lagergren. imago sportfotodienst

Magdeburg - Im Duell des Bundesliga-Spitzenduos hat der SC Magdeburg den deutschen Meister und verlustpunktfreien Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt aus dem DHB-Pokal befördert. Die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert siegte im hohen Norden mit 31:28 (16:15) und zog wie im Vorjahr ins Viertelfinale ein.

Wiegert hat nach dem Viertelfinaleinzug die Teamleistung in den Vordergrund gestellt. „Wir sind eine Crunchtime-Mannschaft“, sagte der SCM-Coach. Nachdem die Gastgeber einen Vier-Tore-Rückstand egalisiert hatten, habe seine Mannschaft „wieder in den Plan gefunden“.

SCM besiegt Flensburg: Wiegert lobt das gesamte Team

Großen Anteil am Sieg hatten außer Torhüter Dario Quenstedt die Rückraumspieler Marko Bezjak und Albin Lagergren. Den Erfolg aber auf den slowenischen Regisseur und den schwedischen Neuzugang zu reduzieren, findet Wiegert „zu schmal“. Für den Höhenflug der Bördestädter sei das gesamte Team verantwortlich. So würden Piotr Chrapkowski und Zeljko Musa mit ihrer Abwehrarbeit die Grundlage für das erfolgreiche Tempospiel legen.

Über die Leistung des Duos Bezjak/Lagergren ist Wiegert dennoch froh: „Ich weiß, wie gut sie gespielt haben. Ich weiß aber auch, dass sie noch besser spielen können. Das ist auch ein schönes Gefühl.“

Handball-Pokal: Auch THW Kiel eine Runde weiter

Rekordpokalsieger THW Kiel hatte derweil mit dem Ligarivalen DHfK Leipzig beim 31:23 (15:8) keine Mühe, der VfL Gummersbach unterlag im Duell der Altmeister gegen Frisch Auf Göppingen mit 24:25 (13:11). Als letzter unterklassiger Verein zog Zweitligist DJK Rimpar Wölfe gegen den HC Erlangen mit 21:26 (10:14) den Kürzeren.

Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen hatte sich am Dienstag beim Bundesliga-Aufsteiger Bergischer HC erst nach Verlängerung mit 32:29 für die Runde der besten Acht qualifiziert. Diese wird komplettiert durch die TSV Hannover-Burgdorf, die MT Melsungen und die Füchse Berlin. Großes Ziel der Teams ist das Final Four in Hamburg am 6. und 7. April 2019. (sid/dpa)