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Riot verlängert Frist für Investorausschluss bei Echo Fox

16.07.2019, 11:20
Rick Fox drohte, seine Firma Echo Fox zu verlassen, wenn nicht ein rassistischer Investor ausgeschlossen würde. Foto: Riot Games
Rick Fox drohte, seine Firma Echo Fox zu verlassen, wenn nicht ein rassistischer Investor ausgeschlossen würde. Foto: Riot Games Riot Games

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Am 15. Mai hatte Riot mitgeteilt, weitere Schritte einleiten zu wollen, sollte sich Echo Fox nicht innerhalb von 60 Tagen von den Personen trennen, deren Verhalten gegen die Vorgaben der Liga verstößt. Konkret geht es Medienberichten zufolge um einen Investor, der sich wiederholt rassistisch geäußert haben soll.

Neben E-Sportlern in verschiedenen Titeln stellt Echo Fox auch eine der Mannschaften in der nordamerikanischen League of Legends Championship Series (LCS) von Riot Games. Sollte die Organisation keine „berichtigenden Aktionen” durchführen, droht im schlimmsten Fall ein Ausschluss aus der Liga.

Die Vorwürfe beziehen sich auf einen Vorfall Ende April. Rick Fox, ehemaliger NBA-Profi, Gründer und auch Namensgeber der E-Sport-Organisation Echo Fox, hatte gedroht, aufgrund von rassistischen Äußerungen ihm gegenüber sowie Drohungen gegen seine Familie, Echo Fox zu verlassen. Im Zuge der Auseinandersetzung entschied er sich jedoch, in der Organisation zu verbleiben und für den Ausschluss des Investors zu kämpfen.