Top-Transfer

Timo Werner soll zu RB Leipzig wechseln - Rangnick verhandelt mit dem VfB Stuttgart

Gut drei Wochen nach dem Aufstieg in die erste Liga warten Leipzigs Fans weiter auf die erste Transferbestätigung. Doch bislang gibt es nur Details über den Stand der Verhandlungen mit den Topkandidaten Timo Werner, Breel Embolo, Naby Keita und einigen weiteren potenziellen Neuzugängen zu ...

Von Ullrich Kroemer 31.05.2016, 12:39
Timo Werners Abgang vom VfB Stuttgart scheint sicher zu sein.
Timo Werners Abgang vom VfB Stuttgart scheint sicher zu sein. imago sportfotodienst

Gut drei Wochen nach dem Aufstieg in die erste Liga warten Leipzigs Fans weiter auf die erste Transferbestätigung. Doch bislang gibt es nur Details über den Stand der Verhandlungen mit den Topkandidaten Timo Werner, Breel Embolo, Naby Keita und einigen weiteren potenziellen Neuzugängen zu vermelden.

Vor allem ob der geplanten Verpflichtung von Stuttgarts Offensivtalent Timo Werner hatte in den vergangenen Tagen Verunsicherung geherrscht. Entgegen zahlreicher Berichte hatte der Kicker vermeldet, dass Werner in diesem Sommer nie Kandidat bei RB Leipzig gewesen sei. Eine angebliche Absage des 20-jährigen Nachwuchs-Nationalspielers machte die Runde.

Kicker-Meldung laut MZ-Informationen falsch

Das ist nach gesicherten Informationen der Mitteldeutschen Zeitung falsch. Demnach haben sowohl Timo Werner und sein Berater Karlheinz Förster als auch RB Leipzig nach wie vor Interesse an einem Transfer in diesem Sommer. Doch zum einen gibt es noch weitere Interessenten – unter anderem Borussia Dortmund soll um Werner mitbieten; zum anderen sind die Ablöseverhandlungen mit dem VfB Stuttgart noch längst nicht abgeschlossen.

Wegen der Europameisterschaft in Frankreich kommt der Transfermarkt in diesem Sommer deutlich langsamer als gewohnt ins Rollen; gut möglich, dass die Stuttgarter noch höhere Angebote abwarten wollen und sich die Gespräche weiter hinziehen. Zudem ist der VfB offenbar wegen des vakanten Sportdirektoren-Postens derzeit nicht voll entscheidungsfähig.

Zwar läuft Werners Vertrag beim VfB noch bis Mitte 2018 und gilt auch für die zweite Liga. Doch dass der im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstadt geborene Werner seinen Heimatverein verlässt, um sich weiter auf höchstem Niveau zu entwickeln, steht außer Frage.

Werner würde in Leipzig alte Bekannte treffen

In Leipzig würde Werner, Sohn des früheren Zweitligaspielers Günther Schuh, perfekt ins Konzept passen und auf alte Bekannte treffen. Die Nachwuchschefs Frieder Schrof und Thomas Albeck waren 2013 vom VfB Stuttgart zu RB Leipzig gewechselt und hatten bis dahin auch den jungen Timo Werner unter ihren Fittichen.

„Timo ist in einem außergewöhnlichen Elternhaus aufgewachsen“, hatte Schrof 2013 in den Stuttgarter Nachrichten geschwärmt. „Seine Eltern sind bodenständig und vernünftig, Timo selbst ist anständig, wohlerzogen und erfolgsorientiert.”

Sehr wahrscheinlich, dass auch diese Verbindung Einfluss auf die Entscheidung hat, wenn Timo Werner künftig erstmals in seiner Karriere nicht mehr beim Klub seiner Kindheit Fußball spielt. (mz)  

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