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Reaktionen

RB Leipzig: Die Reaktionen zum 1:3 der Rangnick-Elf in Nürnberg

Nürnberg - Wie Spieler und Trainer der Roten Bullen nach der Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg die Lage von RB Leipzig einschätzen.

Von Ullrich Kroemer 20.03.2016, 18:08

RB Leipzigs Spieler nahmen die 1:3-Pleite im Spitzenspiel beim 1. FC Nürnberg zumindest öffentlich gefasst auf:

Ralf Rangnick (Trainer Ralf Rangnick): „Die Niederlage ist extrem ärgerlich, wenn man in Führung geht, die Trümpfe selbst in der Hand hat und dann noch 1:3 verliert. Wir müssen das Spiel heute akzeptieren, das hat weh getan, aber haben alles weiter in den eigenen Händen und Füßen. Nun heißt, es zu Hause wieder eine neue Serie zu starten. Wir müssen sehen, dass wir die vier verbleibenden Heimspiele gewinnen und sind auch auswärts immer in der Lage, Punkte mitzunehmen.”

„Wir hätten vor allem beim ersten Gegentor disziplinierter verteidigen müssen. Das hat dafür gesorgt, dass die Hoffnung bei den Nürnbergern wieder aufgeblüht ist. Als es 2:1 stand, waren wir nicht in der Lage, noch einmal zu reagieren. Wir haben keine leichten zwei Wochen hinter uns. Die Länderspiel-Pause tut uns gut.”

René Weiler (Trainer 1. FC Nürnberg): „Das war ein typisches Spitzenspiel, wir haben uns aufgerieben, es waren viele Emotionen dabei. Das 0:1 hat uns natürlich nicht gepasst, wir waren bis dahin die bessere Mannschaft. Aber wie die Mannschaft reagiert hat, wie viel Wucht und Wille die Mannschaft gezeigt hat, ist aller Ehren Wert.”

Davie Selke (Stürmer RB Leipzig): „Wir haben bis zum 1:0 ein gutes Spiel gemacht, den Kampf angenommen. Danach waren das zwei ärgerliche Gegentore. Dass es dann nach dem 2:1 hier beim „Club” schwer wird, wenn die Fans dabei sind, war klar. Aber wenn wir 1:0 in Führung gehen, müssen wir mindestens einen Punkt mitnehmen. Das haben wir nicht geschafft, und das müssen wir uns auf jeden Fall ankreiden.”

Zum Aufstiegskampf: „Der Druck war immer da, wir haben den Anspruch, jedes Spiel zu gewinnen. Wir sind enttäuscht, dass wir das Spiel heute nicht gezogen haben. Aber Mund abputzen, Fehler abstellen und gestärkt ins nächste Spiel gehen.”#

Peter Gulacsi (Torhüter RB Leipzig): „Nach dem 1:0 hatten wir keine Phase mehr, in der wir gute Spielkontrolle, klaren Ballbesitz oder gefährliche Aktionen hatten. Das ist nicht unser Spiel; normalerweise sind wir viel sauberer mit dem Ball. Aber wenn wir so viele Bälle verlieren, kriegen wir Druck von einem guten Gegner.”

Zum Aufstiegskampf: „Jetzt ist es enger als vorher, aber alles liegt in unseren Händen. Es gibt noch sieben Pokalfinals für uns, von denen wir jedes Spiel gewinnen wollen. Nach zwei Wochen Pausen wollen wir uns gut erholen, um frisch und mit viel Kraft ins nächste Spiel zu gehen.”