Nach Teambus-Unfall Nach Teambus-Unfall: Diese Foto der überlebenden Eishockey-Talente gibt Hoffnung
Ottawa - Bei einem Unglück mit dem Teambus einer Eishockeymannschaft in Kanada sind 15 Menschen getötet worden. Das bestätigte die örtliche Polizei. Demnach sei der Bus der Humboldt Broncos auf dem Weg zu einem Play-off-Spiel der Junior Hockey League gegen die Nipawin Hawks mit einem LKW zusammengestoßen.
Zudem wurden bei dem Unfall in der Provinz Saskatchewan 14 Personen verletzt, drei davon schwer. Das Team der Broncos besteht aus Spielern im Alter zwischen 16 und 21 Jahren. Zu den möglichen Gründen für den Unfall äußerte sich die Polizei nicht. Die Ermittlungen würde einige Zeit dauern.
„Das ganze Land steht unter Schock und trauert. Ich kann mir nicht vorstellen, was die Eltern durchmachen müssen. Mein Beileid gehört denjenigen, die von dieser schrecklichen Tragödie betroffen sind“, erklärte Kanadas Premierminister Justin Trudeau.
Solidarität für Eishockey-Team auch in Deutschland
Ein Foto auf Twitter zeigt drei der überlebenden Eishockey-Talente, die sich im Krankenaus an den Händen halten. Ein Zeichen der Hoffnung. Sie kamen bei der Tragödie mit Verletzungen davon, verloren aber viele Teamkollegen und Freunde.
In Nürnberg gab es am Sonntagnachmittag vor dem sechsten Play-off-Halbfinalspiel zwischen den Ice Tigers und den Eisbären Berlin eine kurze Gedenkminute für die Opfer des Unglücks. Zudem spendeten die Ice Tigers 10.000 Euro aus den Einnahmen des Spiels für den Klub aus Kanada.
(sid/mz)