Trotz „durchwachsener Saison“

Saale Bulls bauen weiter auf Sergej Stas

Von Christopher Kitsche
Stürmer Sergej Stas bekommt bei den Saale Bulls eine neue Chance, sein Können zu zeigen.
Stürmer Sergej Stas bekommt bei den Saale Bulls eine neue Chance, sein Können zu zeigen. (Foto: Holger John)

Halle (Saale) - Das Team nach einer sportlich erfolgreichen Runde beisammenhalten - dieser Grundgedanke spielt bei den Kaderplanungen der Saale Bull für die kommende Spielzeit in der Eishockey Oberliga Nord die entscheidende Rolle. Ein weiterer personeller Schritt bei diesem Vorhaben wurde am Mittwoch getan.

Der Verein verkündete die Vertragsverlängerung von Stürmer Sergej Stas um ein weiteres Jahr mit der Option auf eine zusätzliche Saison. „Unser Ziel war es, mit den gleichen Jungs weiterzuarbeiten. Wir freuen uns deshalb, dass Sergej bei uns bleibt. Er ist ein super Eishockey-Spieler und hat eine sehr professionelle Einstellung zum Sport“, sagte Kai Schmitz, Sportdirektor und Kapitän der Saale Bull in Personalunion, zu der Personalentscheidung.

Sergej Stas spielte bei Saale Bulls „durchwachsene Saison“

In den Play-Offs zur zweiten Liga, die die Bulls trotz der souveränen sportlichen Qualifikation wegen mehrerer Corona-Fälle im Team verpassten, wäre der 29-jährige Stas eine „tragende Säule“ gewesen, davon ist Schmitz überzeugt. „Er übernimmt Verantwortung, wenn er gebraucht wird“, betont Schmitz.

Was einer der ausschlaggebenden Gründe war, dass der Klub mit dem Deutsch-Weißrussen verlängerte. Allerdings wurden die Leistungen von Stas differenziert gesehen. Ausnahmslos gut waren sie nämlich nicht. „Die Saison war bei ihm durchwachsen. Wir halten aber an ihm fest, weil wir wissen, was wir an ihm haben“, so Schmitz.

Überblick: So läuft die Kader-Planung der Saale Bulls

Das in ihn gesetzte Vertrauen, weiß Stas zu schätzen. „Es ist für mich sehr wichtig, dass die Verantwortlichen mir das vermitteln“, sagte er.

Warum Sergej Stas gerne in Halle bleibt

Für ihn gab es eine Reihe an Gründen, in seine dritte Spielzeit bei den Saale Bulls zu gehen. „Meiner Familie gefällt es hier“, verrät er. Außerdem stimmte für Stas das Gesamtpaket, das „Drumherum“ bei den Bulls. „Die Halle, die Bedingungen, sie sind top.“ Für Stas gut genug, um mit dem Verein einen weiteren Anlauf Richtung DEL2 zu nehmen.

Das bittere Corona-Ende für ihn und seine Mitspieler ist für den Stürmer, der zumeist in der zweiten Reihe auflief, noch eine zusätzliche Motivation. „Uns ist die Aufgabe verwehrt geblieben. Ich will sie jetzt zu Ende bringen.“

Am liebsten natürlich mit einem möglichst großen eigenen Beitrag in Form von Toren. Zwölf waren es in der abgelaufenen Spielzeit, plus 25 Vorlagen. Mit der Ausbeute ist Stas nicht zufrieden: „Ich möchte mehr Punkte machen. Diesen Anspruch stelle ich mir.“ Und den stellt auch der Verein. (mz)