Hintergrund Hintergrund: Hoffnung auf Fördermittel für das Stadion
Neben der derzeit misslichen Lage des Rasenplatzes gibt es auch an vielen anderen Ecken im Naumburger Stadion Saalestraße Verbesserungs- und Investitionsbedarf. Dies erkannte jüngst auch Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU). Er schätzte den finanziellen Bedarf in einem Gespräch mit unserer Zeitung (wir berichteten) auf rund drei Millionen Euro ein. Dafür könne man unter anderem einen Kunstrasenplatz, eine Tartanbahn und ein Gebäude für neue Umkleidekabinen samt Sanitäranlagen bauen, so Stahlknecht. Möglich sei dabei eine 50-prozentige Förderung durch das Land. Die restlichen rund 1,5 Millionen Euro müsste die Stadt als Eigenmittel aufbringen. Kein leichtes Unterfangen. Deswegen zeigte sich dieser Tage der Landtagsabgeordnete Daniel Sturm (CDU) erfreut, als er von einem neuen Fördermittelprogramm des Bundes erfuhr. Dieses hält 90-prozentige Förderungen für Kommunen vor. Man sollte es ruhig versuchen, auch dort ausgewählt zu werden, meinte Sturm in dem Wissen, dass sich die Stadt Naumburg 2016 erfolglos bemüht hatte, in ein ähnliches Sportstätten-Programm des Bundes aufgenommen zu werden.