Mit voller Kapelle

Landespokal HFC in Halberstadt: Ziegner spielt mit erster Mannschaft

Halle (Saale) - Einen letzten Eindruck vom Gegner haben sie sich beim Halleschen FC nicht geholt, auf eine Spielbeobachtung verzichtet. Dieses 1:5 von Regionalligist Germania Halberstadt im Heimspiel gegen den Berliner AK fiel allerdings auch zeitgleich auf das Freitagabendspiel der Rot-Weißen in der dritten Fußballliga gegen Viktoria Köln ...

Von Fabian Wölfling 04.02.2020, 09:00
Torsten Ziegner will das Halberstadt-Spiel im Pokal nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Torsten Ziegner will das Halberstadt-Spiel im Pokal nicht auf die leichte Schulter nehmen. www.imago-images.de

Einen letzten Eindruck vom Gegner haben sie sich beim Halleschen FC nicht geholt, auf eine Spielbeobachtung verzichtet. Dieses 1:5 von Regionalligist Germania Halberstadt im Heimspiel gegen den Berliner AK fiel allerdings auch zeitgleich auf das Freitagabendspiel der Rot-Weißen in der dritten Fußballliga gegen Viktoria Köln (3:4).

Für Torsten Ziegner spielt es vor dem Landespokalduell am Dienstagabend  ohnehin keine Rolle, mit welchen Problemen sich Halberstadt gerade in der Liga rumschlägt. „Im Pokal haben sie wenig zu verlieren, sie können stressfrei in das Spiel gehen“, vermutet der HFC-Trainer.

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Heißt in der Konsequenz, dass im Viertelfinale, zugleich die Neuauflage des Vorjahresendspiels (2:0 für den HFC), kein Selbstläufer auf den Favorit wartet. „Wir nehmen die Aufgabe sehr ernst“, betont Ziegner. „Auch weil der Pokalwettbewerb sehr wichtig ist, wir wollen wie im Vorjahr erfolgreich sein.“ Deshalb wird der Fußballlehrer auf Spielpraxis-Geschenke für Bank- oder Tribünendrücker verzichten. „Wir werden unsere beste Elf aufbieten“, kündigt er an. „Auch weil es eine englische Woche mit langer Pause ist, mit dem Spiel in Chemnitz erst am Sonntag.“

Womit Ziegner die Richtung für das Spiel im Halberstädter Friedensstadion in zweifacher Hinsicht vorgegeben hat. Seriös ins Halbfinale einziehen, ist das eine. Zugleich geht es darum, im Pokal an der Feinabstimmung für die Liga zu arbeiten.

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Da gab es zwar gegen Köln eine bessere Leistung, aber doch die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen. Weil die Balance zwischen Offensivlust und defensiver Absicherung nicht stimmte. „Natürlich wollen wir daran arbeiten, dass wir weiter viele Chancen erspielen, aber selbst nicht so viele zulassen.“ Ein denkbarer Ansatz: Im Training am Montag testete Ziegner Aufstellungen mit zwei statt zuletzt nur einem Sechser.

Einen ersten Einsatz dürfte Janek Sternberg, der defensive Last-Minute-Zugang aus Kaiserslautern, bekommen. (mz)