Am „Deadline Day“

Hallescher FC verpflichtet Janek Sternberg, Verteidiger kommt vom 1.FC Kaiserslautern zum HFC

Halle (Saale) - Es hat doch noch geklappt. Der Hallesche FC hat kurz vor Schließung der Transferliste Janek Sternberg vom 1. FC Kaiserslautern verpflichtet. Der 27 Jahre alte Linksverteidiger unterschrieb einen Vertrag bis Juni ...

31.01.2020, 14:15
Janek Sternberg im Trikot des 1. FC Kaiserslautern.
Janek Sternberg im Trikot des 1. FC Kaiserslautern. www.imago-images.de

Es hat doch noch geklappt. Der Hallesche FC hat kurz vor Schließung der Transferliste Janek Sternberg vom 1. FC Kaiserslautern verpflichtet. Der 27 Jahre alte Linksverteidiger unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2021.

Sternberg kann aber frühestens am 4. Februar im Landespokal-Viertelfinale beim Regionalligisten VfB Germania Halberstadt sein Debüt im HFC-Dress feiern. Für das Heimduell am Freitag gegen Viktoria Köln ist der Neuzugang noch nicht spielberechtigt.

HFC-Geduld mit Janek Sternberg zahlt sich aus

Der HFC hatte schon länger an der Verpflichtung des Linksfußes gearbeitet. Doch der Transfer verzögerte sich immer weiter. Denn während sich Halle und Sternberg einig waren, stritt sich der Spieler mit seinem Ex-Club Kaiserslautern um eine Abfindung. Dort war der Defensivspezialist ausgemustert worden.

„Unsere Geduld hat sich ausgezahlt. Mit Janek Sternberg haben wir nun auch auf der linken Außenbahn eine zusätzliche Option. Er ist ein gestandener Drittligaspieler, kann sowohl defensiv als auch offensiv eingesetzt werden und wird keine lange Eingewöhnungszeit benötigen. Dass uns der Vorstand drei neue Spieler bei Saisonhalbzeit ermöglicht hat, belebt den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft nochmals merklich“, sagte Sportdirektor Ralf Heskamp.

Janek Sternberg ist da: HFC mit drei Winterzugängen

Sternberg wurde beim Hamburger SV ausgebildet und spielte bisher unter anderem für Werder Bremen in der Bundesliga und Ferencvaros Budapest in Ungarns Eliteklasse. In der 3. Liga absolvierte er bislang 44 Partien.

Für den HFC ist er bereits der dritte Winter-Zugang nach Anthony Syhre und Marcel Hilßner. (mz/slo/dpa)