Kein HFC-„Tor des Monats“

Kein HFC-„Tor des Monats“: Boyd verpasst Sieg bei Zuschauer-Abstimmung

Halle (Saale) - Es hat nicht ganz gereicht für Terrence Boyd: Der Stürmer des Halleschen FC landete bei der Abstimmung zum Tor des Monats im November nur auf dem zweiten Platz. Der Sieg ging an Philipp Hofmann vom Karlsruher ...

20.12.2019, 12:12
Terrence Boyd hat zwar nicht das Tor des Monats November geschossen, dem HFC mit seinem Volley-Hammer aber immerhin drei Punkte gegen den MSV Duisburg beschert.
Terrence Boyd hat zwar nicht das Tor des Monats November geschossen, dem HFC mit seinem Volley-Hammer aber immerhin drei Punkte gegen den MSV Duisburg beschert. Holger John / VIADATA Photo

Es hat nicht ganz gereicht für Terrence Boyd: Der Stürmer des Halleschen FC landete bei der Abstimmung zum Tor des Monats im November nur auf dem zweiten Platz. Der Sieg ging an Philipp Hofmann vom Karlsruher SC.

Dabei war das technisch hochwertige Siegtor des HFC-Angreifers gegen den MSV Duisburg mit guten Chancen ins Rennen gegangen. Für den ersten Sieg eines HFC-Spielers seit Florian Gogolok im November 2003 reichte es aber nicht.

HFC wirbt massiv, aber erfolglos für Boyd-Tor

Verein und Mitspieler hatten mit einem offenen Brief und Video-Botschaften massiv für Boyds Volley-Hammer getrommelt, am Ende blieben alle Maßnahmen erfolglos. Die ARD-Zuschauer erfreuten sich offenkundig mehr am Fallrückzieher-Tor des KSC-Angreifers - der Karlsruhe konnte noch mehr Fans mobilisieren. Entsprechend enttäuscht reagierte der Klub via Twitter auf das Ergebnis: „Da hat wohl die blau-weiße Brille über die Objektivität triumphiert.“

Für Verwirrung sorgte allerdings die Bekanntgabe des Siegers. Denn während auf der Internet-Seite der Sportschau auch am Freitagmittag noch immer Marcel Sabitzer von RB Leipzig als Oktober-Sieger die Besucher anlächelt, war der KSC auf seiner Homepage bereits am Mittwochabend mit Glückwünschen für Hofmann öffentlich vorgeprescht. Eine Panne war dies jedoch nicht, die Wahl war tatsächlich in der TV-Sendung am Mittwochabend aufgelöst worden. Was aber allen Menschen, die nicht eingeschaltet hatten, verborgen geblieben war. (mz/bbi)