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Fußball  Fußball : Unten nur noch zwei Staffeln

Von Harald Boltze 06.08.2019, 08:13
Der Großteil der Fußballvereine im Burgenlandkreis hat sich für den Abbruch der Saison ausgesprochen.
Der Großteil der Fußballvereine im Burgenlandkreis hat sich für den Abbruch der Saison ausgesprochen. Tageblatt/MZ

Mertendorf - Als „überraschend ruhig und harmonisch“ bezeichnet Thomas Reichert, der Präsident des Kreisfachverbandes Fußball Burgenland, den Ablauf des jüngst stattgefundenen Staffeltages. Zu diesem waren am Sonnabend die Vertreter der Fußballvereine aus dem Burgenlandkreis nach Mertendorf in die dortige Sporthalle gekommen.

Die Einteilung der Staffeln für den Ligabetrieb auf Kreisebene sowie deren Spieltermine und neue Regeln standen nach der vorherigen Auswertung des abgelaufenen Spieljahres im Mittelpunkt des Interesses.

Die offensichtlichste Neuerung, die den Vereinen präsentiert wurde: Die Reduzierung der Kreisklasse, der untersten Ebene im hiesigen Spielbetrieb, von vormals drei auf nun nur noch zwei Staffeln. „Wir hatten vorher kommuniziert, dass es 33 Mannschaften gebraucht hätte, um drei Staffeln zu bilden. Doch es sind durch die Bildung von Spielgemeinschaften nur 29 Teams geworden“, so Reichert.

Ebenfalls zwei Staffeln - allerdings wie bereits bisher - gibt es in der Kreisliga. Dort spielen alle hiesigen Teams in der Staffel 1; mit Ausnahme der VSG Löbitz, die bei den Mannschaften der Zeitzer Ecke bleibt. Und sowieso keine Überraschung mehr war die Aufstellung der Kreisoberliga, in der aus dem Saale/Unstrut/Finne-Bereich mit Naumburg, Bad Kösen, Nebra und Mertendorf noch vier Teams übriggeblieben sind, da sich Lossa/Rastenberg bekanntlich freiwillig in die Kreisliga hatte zurückstufen lassen. Am Rande der Veranstaltung in Mertendorf nutzten einige Teams die Gelegenheit, um letzte Änderungen am Spielplan, etwa den Tausch des Heimrechts, zu beantragen.

Informiert wurde auch über Regeländerungen. Ins Auge stach dabei vor allem das Auswechseln. Dies muss nicht mehr an der Mittellinie passieren, so dass den Spielern eine Möglichkeit, Zeit zu schinden, genommen wird. Und in der Kreisklasse werden ab sofort vier Einwechsler und vier Auswechsler erlaubt sein, wobei diese Spieler beliebig oft pro Partie gegeneinander gewechselt werden dürfen. Thomas Reichert hofft nun, dass der Ablauf in den Ligen genauso harmonisch abläuft wie der Staffeltag. „In der vergangenen Spielzeit konnten wir ja mit Disziplin und Fairness zufrieden sein“, meint er.