Eiskunstlauf-Star niedergestochen Eiskunstlauf-Star niedergestochen: Verdächtiger Messerangreifer weiter auf der Flucht

Almaty - 24 Stunden nach dem tragischen Tod des kasachischen Eiskunstläufers Denis Ten hat ein von der Polizei in Almaty festgenommener 24-Jähriger die Bluttat am Olympiadritten von Sotschi 2014 gestanden. Ein mutmaßlicher gleichaltriger Komplize ist weiterhin auf der Flucht.
Ten, Vize-Weltmeister von 2013, war auf offener Straße von den beiden Männern mit einem Messer attackiert worden. Der 25-Jährige musste wegen hohen Blutverlustes im Krankenhaus notoperiert werden, starb jedoch drei Stunden nach dem Eingriff.
Tod von Denis Ten löst große Bestürzung aus
Ten war einer der populärsten Sportler seines Landes und auch das Gesicht der Bewerbung Almatys um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022. Bei der Abstimmung des Internationalen Olympischen Komitees 2015 verlor die kasachische Metropole jedoch gegen den einzigen Mitkonkurrenten Peking.
Der Fall löste in der Sportwelt große Bestürzung aus. IOC-Präsident Thomas Bach reagierte geschockt auf den Tod des Kasachen und lobte ihn als großartigen Athleten. „Das ist wirklich eine schockierende Nachricht“, sagte Jan Dijkema, Präsident der Internationalen Eislauf-Union, einer Mitteilung zufolge.
(sid/dpa)