Hier in Halle, Newsletter vom 25. Februar 2026 Die Folgen daraus sind unklar: Kostenexplosion beim Zukunftszentrum in Halle
Um die 200 Millionen Euro sollte es kosten. Jetzt gibt es einen saftigen Aufschlag. Ebenfalls wichtig: Investitionen, mit denen die Stadt bis 2030 am Riebeckplatz rechnet.

Mal ehrlich, wer von uns ist überrascht? Wenn der Bund baut, wird es doch immer teurer, als ursprünglich geplant. Deshalb verwundert es nicht, dass es beim Bau des Zukunftszentrums in Halle nicht bei den anvisierten 200 Millionen Euro bleibt. Unser stellvertretender Chefredakteur Kai Gauselmann ist den Gründen für den saftigen Aufschlag auf der Spur - die Folgen kennt noch keiner.
Das Zukunftszentrum wird auf dem Riebeckplatz stehen. Und auch drumherum passiert einiges. Die Stadt hat jetzt Projekte aufgelistet, die in der Pipeline sind. Bei einigen ist es schon sehr konkret, andere befinden sich noch immer in der Findungsphase. Dazu gehört auch das ehemalige Maritim-Hotel. Es wird wohl abgerissen. Aber wann?
Freitag und am Wochenende wird es wohl nicht nur auf dem Riebeckplatz voll. Verdi lässt die Havag im Tarifkonflikt mit den Arbeitgebern streiken. Busse und Bahnen des kommunalen Verkehrsbetriebs bleiben in den Depots. Was bedeutet das für Schüler, die auf die Verkehrsmittel angewiesen sind? Mein Kollege Frank Klemmer hat nachgefragt.
Sie lesen schon, es sind mal wieder spannende Zeiten. Heute wird es eine große Demo auf dem Markt geben. Vereine und Institutionen wollen Stadt und Stadtrat unter Druck setzen, Fördergelder freizugeben. Sonst droht einigen die Insolvenz. Das kann keiner wollen.
Ihr Dirk Skrzypczak