Gesundheit

Den Arzt am Bildschirm: Telemedizin boomt in Sachsen-Anhalt

Die Zahl der Videosprechstunden in Sachsen-Anhalt schnellt von 20 auf 14.000. Welche Ärzte das neue Angebot machen können - und warum es teilweise noch hakt.

Von Max Hunger Aktualisiert: 24.07.2022, 18:32
Telemedizin kann gerade in ländlichen Regionen helfen: Eine Patientin spricht in einer Videokonferenz mit einer Ärztin, von Zuhause aus,
Telemedizin kann gerade in ländlichen Regionen helfen: Eine Patientin spricht in einer Videokonferenz mit einer Ärztin, von Zuhause aus, Foto: AOK Mediendienst/Jochen Tack

Halle/MZ - Empfängt Timm Bredehorn-Mayr Patienten, blicken sie dabei immer häufiger über einen Bildschirm in das Gesicht des Augenarztes. Der Mediziner betreibt Praxen in Halle, Halberstadt (Harz), Aschersleben und Staßfurt (beide Salzlandkreis). Viele Orte, viele Patienten. Um den Bedarf decken zu können, setzt er auch auf Videosprechstunden. „Ich kann nicht überall gleichzeitig sein“, sagt Bredehorn-Mayr. Das Gespräch per Kamera und Mikrofon sei ein Mittel, um den Ärztemangel im Land zu dämpfen, glaubt er. Doch noch gibt es Hürden.

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