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Umweltminister Willingmann ist für private Vorsorge Starkregen und Hochwasser: Kommt die Plichtversicherung für Hausbesitzer?

Sollte angesichts von Hochwasser und Extremwetter jeder Hausbesitzer pflichtversichert sein? Sachsen-Anhalts Umweltminister Armin Willingmann hält das für sinnvoll – was verschiedene Experten sagen und wie teuer es im Einzelfall werden kann.

Von Matthias Müller 14.02.2026, 07:00
Hochwasser im Januar 2024: Ein Deich wird nördlich von Mönchpfiffel-Nikolausrieth an der Landesgrenze zu Thüringen wieder verschlossen.
Hochwasser im Januar 2024: Ein Deich wird nördlich von Mönchpfiffel-Nikolausrieth an der Landesgrenze zu Thüringen wieder verschlossen. (Foto: dpa)

Magdeburg/Halle/MZ. - „Kurzzeitiger Starkregen kann in Sachsen-Anhalt jeden treffen“: So bringt Klimaexperte Tobias Fuchs vom Deutschen Wetterdienst die Gefahrenlage auf den Punkt. Zwar gebe es gewisse Schwerpunkte für solche Extremereignisse, etwa in der Mitte oder der Osthälfte des Landes. Doch generell gelte: „Es ist keiner sicher.“ Entsprechend müsse man sich für die Gefahren wappnen, sagte er am Freitag in einer Expertenrunde des Umweltministeriums in Magdeburg. Was das für Hausbesitzer bedeuten könnte.