Militär-Altlasten im Forst

Gefahr bei Waldbrand: Ein Zehntel Sachsen-Anhalts gilt als munitionsverseucht

Gut 2.000 Quadratkilometer im Bundesland gelten als belastet mit Blindgängern, Munitionsresten und Kampfmitteln. Das lähmt die Feuerwehr bei Waldbränden - der Fall Brandenburg alarmiert auch Sachsen-Anhalts Experten.

Von Jan Schumann Aktualisiert: 22.06.2022, 18:07
Die jüngsten Waldbrände im Süden Brandenburgs - hier in Beelitz - alarmieren auch Experten in Sachsen-Anhalt.
Die jüngsten Waldbrände im Süden Brandenburgs - hier in Beelitz - alarmieren auch Experten in Sachsen-Anhalt. Foto: Cevin Dettlaff/dpa

Magdeburg/MZ - Angesichts verheerender Waldbrände in Brandenburg warnen auch Feuerwehrexperten in Sachsen-Anhalt vor dem Risiko brennender, kampfmittelbelasteter Böden. „Die Gefahr durch alte Weltkriegsmunition ist hier genauso gegeben“, sagte Kai-Uwe Lohse, Landeschef des Feuerwehrverbands, der MZ. „Wenn kampfmittelbelastete Wälder erst einmal brennen, kann die Feuerwehr nur noch von befestigten Wegen und aus der Luft löschen“, warnte Lohse. „Den Wald dann zu betreten, ist definitiv zu gefährlich.“

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