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„Kinder werden aussortiert“ Förderschulen in Sachsen-Anhalt werden immer voller

Die meisten Kinder mit Förderbedarf besuchen in Sachsen-Anhalt keine Regelschule. Dabei ist die Inklusion ein erklärtes Ziel. Experten sehen Bildungswege verbaut. Werden Schüler abgeschoben?

Von Lisa Garn 22.02.2026, 06:00
Berufsorientierung für Förderschulen in Sachsen-Anhalt: Die meisten Schüler machen aber keinen Abschluss.
Berufsorientierung für Förderschulen in Sachsen-Anhalt: Die meisten Schüler machen aber keinen Abschluss. (Foto: Thomas Klitzsch)

Halle/MZ. - In Sachsen-Anhalt kommt die Inklusion im Bildungssystem nicht voran: Immer mehr Kinder werden an Förderschulen statt an Regelschulen unterrichtet. Im Schuljahr 2024/25 besuchten 12.600 Schüler eine Förderschule, zehn Jahre vorher waren es 10.600. Nur rund 5.090 Kinder mit Förderbedarf lernten an Regelschulen, teilt das Landesschulamt auf MZ-Anfrage mit. Bundesweit hat Sachsen-Anhalt laut Kultusministerkonferenz den höchsten Anteil an Förderschülern.